
Hollfeld
Krögelstein, 96142 Hollfeld, Deutschland
Felsen Krögelstein Ortsmitte | Wandern & Felsendorf
Krögelstein ist kein klassischer Veranstaltungsort, sondern ein gewachsener Ortsteil mit starkem Landschaftscharakter, einem besonderen historischen Kern und einer seltenen Verbindung von Dorf und Fels. Die Stadt Hollfeld beschreibt Krögelstein als Felsendorf im Kaiserbachtal, in dem Häuser teilweise in Felswände und Felstürme hineingebaut sind. Genau diese Kombination aus Siedlung, Talraum, Dolomitfelsen und alten Spuren macht den Ort für Besucher so reizvoll. Wer hier ankommt, erlebt nicht nur eine Ortsmitte, sondern einen ganzen Natur- und Kulturraum, der sich beim Gehen, Schauen und Entdecken Stück für Stück erschließt. Krögelstein liegt in der Fränkischen Schweiz und gehört heute zur Stadt Hollfeld im Landkreis Bayreuth. Für viele Besucher ist der Ort deshalb ein stiller, aber eindrucksvoller Startpunkt für Wanderungen, Felsblicke und geschichtliche Spurensuche. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Felsendorf Krögelstein: Geschichte zwischen Hallstattzeit und Burgzerstörung
Die Geschichte Krögelsteins reicht deutlich weiter zurück als die erste schriftliche Nennung. Die Stadt Hollfeld verweist auf Hügelgräber im Braunholz aus der Hallstattzeit, also auf eine Besiedlung lange vor der eigentlichen urkundlichen Überlieferung. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1149, als der Ort als Crogelstein in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Eberhard II. auftaucht. Das zeigt, dass Krögelstein bereits im Hochmittelalter in ein Netz aus Herrschaft, Grundbesitz und kirchlicher Ordnung eingebunden war. Später erscheinen die Herren von Crogelstein in der Überlieferung, doch um 1300 erlischt dieses Geschlecht. 1313 verkaufte der Bischof Wulfing Kirche und Burg an das Bamberger Domkapitel. Dieses verpachtete die Güter unter anderem an die Familie von Aufseß. Schon diese wenigen Stationen machen deutlich, dass Krögelstein nicht einfach nur ein Dorf am Rand der Fränkischen Schweiz ist, sondern ein Ort mit einer langen, mehrfach überlagerten Geschichte. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Besonders prägend ist die Verbindung von Burg und Adelsgeschichte. Das Domkapitel übergab die Veste Krögelstein samt Gütern im Jahr 1500 an den Fürstbischof Groß zu Trockau mit der Bestimmung, sie dem Diez von Giech als Lehen zu geben. Über die Familie von Giech bleibt Krögelstein eng mit fränkischer Adels- und Herrschaftsgeschichte verbunden. Der Enkel Georg Wolf von Giech war mit Ottilie, einer Tochter des Conrad von Absberg, verheiratet. Dadurch konnte Hans Thomas von Absberg nach seinen Raubzügen in Krögelstein Unterschlupf finden. 1523 belagerte der Schwäbische Bund die Burg, rückte auf Drängen Nürnbergs gegen das Raubrittertum aus und sprengte die verlassene Burg mit vier Tonnen Pulver. Diese Zerstörung prägt den Ort bis heute, denn die ehemalige Burg wurde nicht wieder aufgebaut. Übrig blieb nur ein Schwibbogen, der noch heute als sichtbares Zeichen der Vergangenheit im Dorf steht. Wer Krögelstein besucht, begegnet damit einem Ort, dessen heutige Ruhe auf einer ausgesprochen bewegten Geschichte ruht. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Auch die Pfarrkirche erzählt diese Geschichte weiter. Die Stadt Hollfeld berichtet, dass an der Pfarrkirche verschiedene Wappen der Familie von Giech zu finden sind, unter anderem am Taufstein von 1560, im Chorgewölbe und am Treppenturm. Zudem sind dort zwei Angehörige der Familie bestattet. Es ist sogar möglich, dass die Kirche aus einer Burgkapelle hervorgegangen ist. Gerade diese Mischung aus Baugeschichte, Adelssymbolik und religiöser Kontinuität macht die Ortsmitte für historisch interessierte Besucher spannend. Anders als eine rekonstruierte Sehenswürdigkeit ist Krögelstein ein Ort, an dem man die Spuren nicht in einem Museum, sondern im Ortsbild selbst liest. Genau das verleiht dem Felsendorf seinen besonderen Reiz: Geschichte ist hier nicht abgeschlossen, sondern weiterhin in Fels, Kirche und Dorfbild sichtbar. 1978 wurde Krögelstein schließlich in die Stadt Hollfeld eingemeindet und gehört seither als Stadtteil zur Kommune. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Krögelstein wandern: Fränkischer Gebirgsweg, Rundtour und Start am Wanderparkplatz
Für Wanderer ist Krögelstein vor allem deshalb interessant, weil der Ort gleich mehrere landschaftlich starke Abschnitte miteinander verbindet. Die ErlebnisRegion Fränkische Schweiz beschreibt den Krögelstein-Rundweg als Tour auf dem Fränkischen Gebirgsweg mit Streckenverlauf Krögelstein - Zedersitz - Wonsees - Krögelstein. Die Runde ist etwa 14,4 Kilometer lang, führt im Auf- und Abstieg jeweils rund 298 Höhenmeter und erreicht einen höchsten Punkt von 478,7 Metern. Als Zielgruppe wird ausdrücklich eine familienfreundliche Wanderung mit Einkehrmöglichkeit genannt. Das ist für viele Besucher entscheidend, weil sich die Tour damit nicht nur für sportliche Wanderer eignet, sondern auch für Genießer, Familien und Tagesgäste, die die Fränkische Schweiz in einem ausgewogenen Tempo erleben möchten. Der Startpunkt liegt am Wanderparkplatz am Ortsende von Krögelstein, von dem aus es nach links in den Wald geht. Schon dieser Einstieg zeigt, wie eng Ort und Natur hier miteinander verzahnt sind. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Besonders charakteristisch ist die Wegführung über markierte Abschnitte. Die Tour folgt zunächst der roten 6 am Waldrand entlang und führt durch ein Talbecken, das von für die Fränkische Schweiz typischen Felsformationen eingerahmt wird. Unterwegs passiert man die Säukirch und später die Kuhleitner Wand, bevor der Weg über Wiesen- und Forstwege weiter nach Zedersitz führt. Von dort geht es in Richtung Kainach und weiter durch eine Landschaft, in der Waldränder, offene Höhen und Talabschnitte ein abwechslungsreiches Bild ergeben. Die offizielle Beschreibung hebt außerdem hervor, dass man in der Ferne bereits Sanspareil und die Burg Zwernitz erkennen kann. Wer möchte, kann die Tour sogar verlängern und von der Hochfläche über Wonsees nach Sanspareil weitergehen. Damit ist Krögelstein nicht nur ein Startpunkt, sondern ein Knoten in einem größeren Wanderraum, der sich ideal für Halbtages- oder Tagestouren eignet. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Auch das Wanderumfeld der Stadt Hollfeld zeigt, dass Krögelstein in ein gut vernetztes Wegenetz eingebunden ist. Die kommunale Wanderseite beschreibt Verbindungen über Hollfeld, Weiher, Freienfels, Wiesentfels, Krögelstein und Kainach und verweist auf weitere Übergänge nach Sanspareil, Wonsees und in andere Teile der Region. Wer also Krögelstein wandern möchte, kann den Ort als Mittelpunkt einer flexiblen Routenplanung nutzen: kurze Spaziergänge rund um die Felswände, eine familienfreundliche Rundtour auf dem Fränkischen Gebirgsweg oder längere Verbindungen in Richtung Wachholdertal und Sanspareil. Genau darin liegt der Vorteil des Ortes für Aktivurlauber. Man muss sich nicht zwischen Geschichte und Natur entscheiden, denn beides liegt unmittelbar nebeneinander. Der Wanderer erlebt die Felskulisse, die Talräume und die geschichtsträchtigen Punkte fast im selben Atemzug. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/709989/wandern-radfahren-nordic-walking-und-laufen.html))
Kaiserbachtal, Dolomitfelsen und geschützte Naturdenkmäler
Das Kaiserbachtal ist das landschaftliche Rückgrat Krögelsteins. Die Stadt Hollfeld betont, dass der Ort im Kaiserbachtal liegt und dass die Häuser sich teilweise direkt an oder in die Felswände schmiegen. Damit wird die Topografie nicht nur zur Kulisse, sondern zum prägenden Bauelement des Ortes. Die umliegende Landschaft ist von Dolomit geprägt, und genau diese Geologie macht die Felsen so markant. Im Landkreisverzeichnis der Naturdenkmäler sind in und um Krögelstein mehrere Dolomitfelsen und Höhlen gesondert geschützt. Dazu gehören unter anderem die Dolomitfelsbildung Altes Schloss mit Höhle C 117, der Dolomitfelsturm Säukirche mit Höhle C 36, das Dolomitfelsmassiv mit der Schwalbensteingrotte C 121 sowie die Dolomitfelsbildungen mit den Höhlen C 113, C 116, C 118 und C 120 a bis c. Allein diese Aufzählung zeigt, wie dicht Natur, Höhlenwelt und Felsbildungen in diesem kleinen Raum beieinanderliegen. Für Besucher ergibt sich daraus eine Landschaft, die man nicht nur betrachtet, sondern fast wie ein Freilichtarchiv der Erd- und Siedlungsgeschichte lesen kann. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Zu den besonders bekannten Punkten zählt auch das Große und Kleine Teufelsloch, das in der kommunalen Wanderbeschreibung im Zusammenhang mit dem Weg durch den Ort erwähnt wird. Die Gegend ist also nicht nur von einem einzelnen Felsen geprägt, sondern von einer ganzen Serie markanter Formationen, die sich entlang der Hänge und Talränder verteilen. Ein Teil dieser Felsräume besitzt Namen, die sofort neugierig machen: Altes Schloss, Säukirche, Schwalbensteingrotte oder Teufelsloch. Solche Namen erzählen viel über die Wahrnehmung der Landschaft durch Generationen von Bewohnern und Wanderern. Sie verbinden Naturbeschreibung, Volksüberlieferung und Ortsbezug. Besonders interessant ist außerdem, dass bei den Dolomitfelsbildungen mit den Höhlen C 113, C 116, C 118 und C 120 a bis c die Nutzung der Höhle C 116 als Keller zugelassen ist. Das ist ein kleines, aber aufschlussreiches Detail, denn es zeigt, wie eng die Landschaft nicht nur mit dem Wandern, sondern auch mit der historischen Alltagsnutzung verbunden war. ([landkreis-bayreuth.de](https://www.landkreis-bayreuth.de/fileadmin/user_upload/Redaktion/Formulare_und_Merkbl%C3%A4tter/Naturschutz/Naturdenkm%C3%A4ler/liste-der-naturdenkmaeler-im-lkr-bt.pdf))
Wer Krögelstein besucht, sollte deshalb nicht nur auf den Ort selbst schauen, sondern auch auf die Verbindung zwischen Talhang, Fels und Nutzung. Die geschützten Dolomitfelsen sind keine isolierten Einzelobjekte, sondern Teil eines größeren Ensembles, das sich über beide Talseiten zieht. Genau diese Struktur erklärt auch, warum Krögelstein mit Tüchersfeld verglichen wird: Beide Orte leben von der dichten Verzahnung aus Fels und Siedlung. Für die Wahrnehmung vor Ort bedeutet das, dass sich die schönsten Eindrücke oft nicht an einem einzigen Aussichtspunkt sammeln, sondern beim langsamen Gehen zwischen Ortskern, Felswand und Talweg entstehen. Das Kaiserbachtal ist deshalb nicht bloß ein geographischer Begriff, sondern die eigentliche Bühne des Felsendorfes. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Anfahrt und Parken in Krögelstein
Für die praktische Planung ist vor allem der offizielle Wanderparkplatz wichtig, der am Ortsende von Krögelstein liegt. Genau dort beginnt laut Tourenbeschreibung der Krögelstein-Rundweg, und von dort geht es nach links in den Wald. Wer den Ort also gezielt zum Wandern ansteuert, sollte den Parkplatz als Startpunkt einplanen und nicht versuchen, die Tour erst mitten im eng bebauten Felsbereich zu beginnen. Das ist sinnvoll, weil die eigentliche Stärke des Ortes gerade in der ruhigen Annäherung aus dem Tal und über die markierten Wege liegt. Die Wanderbeschreibung macht außerdem deutlich, dass die Route mit der roten 6 gut ausgeschildert ist. Damit lässt sich die Tour ohne komplizierte Navigation begehen, was vor allem für Tagesgäste hilfreich ist. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Auch in der kommunalen Wanderübersicht wird Krögelstein als Teil eines größeren Wegenetzes in und um Hollfeld geführt. Von hier lassen sich Abschnitte nach Kainach, Sanspareil oder in Richtung anderer Ortsteile verbinden. Für die Anfahrt gilt deshalb: Wer nicht nur die Ortsmitte sehen, sondern eine aktive Tour unternehmen möchte, fährt am besten mit dem Ziel Wanderparkplatz oder Ortsende an und plant danach zu Fuß weiter. Die Region ist keine großstädtische Infrastruktur mit Parkhäusern und Wegeleitsystemen, sondern ein landschaftlich geprägter Ausgangspunkt, bei dem die Orientierung über Ort, Parkplatz und Markierung funktioniert. Genau das passt zum Charakter des Felsendorfes. Es ist ein Ort, an dem man die Ankunft nicht über Tickets oder Eingänge organisiert, sondern über das ruhige Einsteigen in die Landschaft. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Ortsmitte, Burgruine und Pfarrkirche Krögelstein
Die Ortsmitte von Krögelstein ist vor allem wegen eines markanten Felsmassivs sehenswert. Die Stadt Hollfeld beschreibt, dass dieses Felsmassiv wie das Profil vom Alten Fritz wirkt. Gleichzeitig erinnert ein Schwibbogen einige Meter weiter an die Burg, die 1523 gesprengt wurde. Diese wenigen Elemente verdichten die ganze Ortsgeschichte in einem kleinen räumlichen Bereich: Fels, Burgrest und kirchlicher Baukörper liegen eng beieinander. Für Besucher bedeutet das, dass die Ortsmitte nicht auf eine typische Dorfstruktur reduziert werden kann. Sie ist vielmehr ein historisch aufgeladener Felsraum, der vom heutigen Alltag des Ortes überformt, aber nicht überdeckt wird. Wer hier langsam durchgeht, erkennt sehr schnell, dass Krögelstein seinen Charakter aus der Verbindung von mittelalterlicher Burggeschichte, Felskulisse und gewachsener Dorfstruktur erhält. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/709989/wandern-radfahren-nordic-walking-und-laufen.html))
Zur Ortsmitte gehört auch die frühere Burgkapelle beziehungsweise heutige Pfarrkirche. Nach der Darstellung der Stadt Hollfeld sind dort verschiedene Wappen der Familie von Giech erhalten, unter anderem am Taufstein von 1560, im Chorgewölbe und am Treppenturm. Außerdem sollen dort zwei Angehörige der Familie bestattet sein. Die Kirche kann möglicherweise aus einer Burgkapelle hervorgegangen sein. Damit ist sie nicht nur religiöser Mittelpunkt, sondern auch ein historisches Dokument der Herrschafts- und Familiengeschichte. Wer sich für Architektur, Heraldik oder fränkische Adelsgeschichte interessiert, findet hier also einen besonders dichten Zugang zur Vergangenheit des Ortes. In Verbindung mit dem Schwibbogen und dem Felsmassiv entsteht ein Ortsbild, das weit über den üblichen Eindruck eines kleinen Dorfes hinausgeht. Genau deshalb lohnt es sich, bei einem Besuch nicht nur durchzufahren, sondern in der Ortsmitte bewusst stehen zu bleiben und die Schichten des Ortes wahrzunehmen. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Ausflüge ab Krögelstein: Sanspareil, Wonsees und weitere Wege
Krögelstein ist auch deshalb interessant, weil sich von hier aus mehrere bekannte Ziele der Fränkischen Schweiz miteinander verbinden lassen. Die offizielle Wanderbeschreibung nennt auf dem Rundweg nicht nur Zedersitz und Wonsees, sondern auch Sichtbezüge nach Sanspareil und zur Burg Zwernitz. Zusätzlich verweist die kommunale Wanderseite auf Verlängerungen von der Hochfläche über Krögelstein in Richtung Wonsees und Sanspareil. Wer einen längeren Tag in der Region plant, kann Krögelstein daher als Baustein einer größeren Tour verstehen. Man erlebt dann nicht nur ein einzelnes Felsendorf, sondern eine ganze Abfolge landschaftlicher und kultureller Stationen. Gerade für Gäste, die die Fränkische Schweiz zum ersten Mal erkunden, ist das attraktiv, weil sich so mehrere typische Eindrücke bündeln: Felslandschaft, Wacholdertal, historische Orte und markante Aussichtssituationen. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Besonders naheliegend ist die Kombination mit Sanspareil. Die touristische und kommunale Wegeführung zeigt, dass der Raum zwischen Krögelstein, Wonsees und Sanspareil zusammengehört, wenn man die Landschaft wirklich verstehen will. Das ist mehr als eine bloße Ausflugsempfehlung, denn die Wege, die Täler und die sichtbaren Ziele hängen hier eng zusammen. Von Krögelstein aus erschließt sich das Umfeld deshalb fast automatisch über das Gehen: entlang von Waldrändern, über Höhen, durch Talabschnitte und zu weiteren Felsräumen. Wer den Ort fotografisch, historisch oder landschaftlich erkunden möchte, sollte sich Zeit für diese Verbindung nehmen. Krögelstein ist damit kein isolierter Punkt auf der Karte, sondern ein Ausgangsknoten für alles, was die Fränkische Schweiz in dieser Region auszeichnet. Genau diese Offenheit für Kombinationen macht den Ort so wertvoll für Wanderer, Tagesgäste und Kulturinteressierte. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Quellen:
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Felsen Krögelstein Ortsmitte | Wandern & Felsendorf
Krögelstein ist kein klassischer Veranstaltungsort, sondern ein gewachsener Ortsteil mit starkem Landschaftscharakter, einem besonderen historischen Kern und einer seltenen Verbindung von Dorf und Fels. Die Stadt Hollfeld beschreibt Krögelstein als Felsendorf im Kaiserbachtal, in dem Häuser teilweise in Felswände und Felstürme hineingebaut sind. Genau diese Kombination aus Siedlung, Talraum, Dolomitfelsen und alten Spuren macht den Ort für Besucher so reizvoll. Wer hier ankommt, erlebt nicht nur eine Ortsmitte, sondern einen ganzen Natur- und Kulturraum, der sich beim Gehen, Schauen und Entdecken Stück für Stück erschließt. Krögelstein liegt in der Fränkischen Schweiz und gehört heute zur Stadt Hollfeld im Landkreis Bayreuth. Für viele Besucher ist der Ort deshalb ein stiller, aber eindrucksvoller Startpunkt für Wanderungen, Felsblicke und geschichtliche Spurensuche. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Felsendorf Krögelstein: Geschichte zwischen Hallstattzeit und Burgzerstörung
Die Geschichte Krögelsteins reicht deutlich weiter zurück als die erste schriftliche Nennung. Die Stadt Hollfeld verweist auf Hügelgräber im Braunholz aus der Hallstattzeit, also auf eine Besiedlung lange vor der eigentlichen urkundlichen Überlieferung. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1149, als der Ort als Crogelstein in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Eberhard II. auftaucht. Das zeigt, dass Krögelstein bereits im Hochmittelalter in ein Netz aus Herrschaft, Grundbesitz und kirchlicher Ordnung eingebunden war. Später erscheinen die Herren von Crogelstein in der Überlieferung, doch um 1300 erlischt dieses Geschlecht. 1313 verkaufte der Bischof Wulfing Kirche und Burg an das Bamberger Domkapitel. Dieses verpachtete die Güter unter anderem an die Familie von Aufseß. Schon diese wenigen Stationen machen deutlich, dass Krögelstein nicht einfach nur ein Dorf am Rand der Fränkischen Schweiz ist, sondern ein Ort mit einer langen, mehrfach überlagerten Geschichte. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Besonders prägend ist die Verbindung von Burg und Adelsgeschichte. Das Domkapitel übergab die Veste Krögelstein samt Gütern im Jahr 1500 an den Fürstbischof Groß zu Trockau mit der Bestimmung, sie dem Diez von Giech als Lehen zu geben. Über die Familie von Giech bleibt Krögelstein eng mit fränkischer Adels- und Herrschaftsgeschichte verbunden. Der Enkel Georg Wolf von Giech war mit Ottilie, einer Tochter des Conrad von Absberg, verheiratet. Dadurch konnte Hans Thomas von Absberg nach seinen Raubzügen in Krögelstein Unterschlupf finden. 1523 belagerte der Schwäbische Bund die Burg, rückte auf Drängen Nürnbergs gegen das Raubrittertum aus und sprengte die verlassene Burg mit vier Tonnen Pulver. Diese Zerstörung prägt den Ort bis heute, denn die ehemalige Burg wurde nicht wieder aufgebaut. Übrig blieb nur ein Schwibbogen, der noch heute als sichtbares Zeichen der Vergangenheit im Dorf steht. Wer Krögelstein besucht, begegnet damit einem Ort, dessen heutige Ruhe auf einer ausgesprochen bewegten Geschichte ruht. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Auch die Pfarrkirche erzählt diese Geschichte weiter. Die Stadt Hollfeld berichtet, dass an der Pfarrkirche verschiedene Wappen der Familie von Giech zu finden sind, unter anderem am Taufstein von 1560, im Chorgewölbe und am Treppenturm. Zudem sind dort zwei Angehörige der Familie bestattet. Es ist sogar möglich, dass die Kirche aus einer Burgkapelle hervorgegangen ist. Gerade diese Mischung aus Baugeschichte, Adelssymbolik und religiöser Kontinuität macht die Ortsmitte für historisch interessierte Besucher spannend. Anders als eine rekonstruierte Sehenswürdigkeit ist Krögelstein ein Ort, an dem man die Spuren nicht in einem Museum, sondern im Ortsbild selbst liest. Genau das verleiht dem Felsendorf seinen besonderen Reiz: Geschichte ist hier nicht abgeschlossen, sondern weiterhin in Fels, Kirche und Dorfbild sichtbar. 1978 wurde Krögelstein schließlich in die Stadt Hollfeld eingemeindet und gehört seither als Stadtteil zur Kommune. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Krögelstein wandern: Fränkischer Gebirgsweg, Rundtour und Start am Wanderparkplatz
Für Wanderer ist Krögelstein vor allem deshalb interessant, weil der Ort gleich mehrere landschaftlich starke Abschnitte miteinander verbindet. Die ErlebnisRegion Fränkische Schweiz beschreibt den Krögelstein-Rundweg als Tour auf dem Fränkischen Gebirgsweg mit Streckenverlauf Krögelstein - Zedersitz - Wonsees - Krögelstein. Die Runde ist etwa 14,4 Kilometer lang, führt im Auf- und Abstieg jeweils rund 298 Höhenmeter und erreicht einen höchsten Punkt von 478,7 Metern. Als Zielgruppe wird ausdrücklich eine familienfreundliche Wanderung mit Einkehrmöglichkeit genannt. Das ist für viele Besucher entscheidend, weil sich die Tour damit nicht nur für sportliche Wanderer eignet, sondern auch für Genießer, Familien und Tagesgäste, die die Fränkische Schweiz in einem ausgewogenen Tempo erleben möchten. Der Startpunkt liegt am Wanderparkplatz am Ortsende von Krögelstein, von dem aus es nach links in den Wald geht. Schon dieser Einstieg zeigt, wie eng Ort und Natur hier miteinander verzahnt sind. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Besonders charakteristisch ist die Wegführung über markierte Abschnitte. Die Tour folgt zunächst der roten 6 am Waldrand entlang und führt durch ein Talbecken, das von für die Fränkische Schweiz typischen Felsformationen eingerahmt wird. Unterwegs passiert man die Säukirch und später die Kuhleitner Wand, bevor der Weg über Wiesen- und Forstwege weiter nach Zedersitz führt. Von dort geht es in Richtung Kainach und weiter durch eine Landschaft, in der Waldränder, offene Höhen und Talabschnitte ein abwechslungsreiches Bild ergeben. Die offizielle Beschreibung hebt außerdem hervor, dass man in der Ferne bereits Sanspareil und die Burg Zwernitz erkennen kann. Wer möchte, kann die Tour sogar verlängern und von der Hochfläche über Wonsees nach Sanspareil weitergehen. Damit ist Krögelstein nicht nur ein Startpunkt, sondern ein Knoten in einem größeren Wanderraum, der sich ideal für Halbtages- oder Tagestouren eignet. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Auch das Wanderumfeld der Stadt Hollfeld zeigt, dass Krögelstein in ein gut vernetztes Wegenetz eingebunden ist. Die kommunale Wanderseite beschreibt Verbindungen über Hollfeld, Weiher, Freienfels, Wiesentfels, Krögelstein und Kainach und verweist auf weitere Übergänge nach Sanspareil, Wonsees und in andere Teile der Region. Wer also Krögelstein wandern möchte, kann den Ort als Mittelpunkt einer flexiblen Routenplanung nutzen: kurze Spaziergänge rund um die Felswände, eine familienfreundliche Rundtour auf dem Fränkischen Gebirgsweg oder längere Verbindungen in Richtung Wachholdertal und Sanspareil. Genau darin liegt der Vorteil des Ortes für Aktivurlauber. Man muss sich nicht zwischen Geschichte und Natur entscheiden, denn beides liegt unmittelbar nebeneinander. Der Wanderer erlebt die Felskulisse, die Talräume und die geschichtsträchtigen Punkte fast im selben Atemzug. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/709989/wandern-radfahren-nordic-walking-und-laufen.html))
Kaiserbachtal, Dolomitfelsen und geschützte Naturdenkmäler
Das Kaiserbachtal ist das landschaftliche Rückgrat Krögelsteins. Die Stadt Hollfeld betont, dass der Ort im Kaiserbachtal liegt und dass die Häuser sich teilweise direkt an oder in die Felswände schmiegen. Damit wird die Topografie nicht nur zur Kulisse, sondern zum prägenden Bauelement des Ortes. Die umliegende Landschaft ist von Dolomit geprägt, und genau diese Geologie macht die Felsen so markant. Im Landkreisverzeichnis der Naturdenkmäler sind in und um Krögelstein mehrere Dolomitfelsen und Höhlen gesondert geschützt. Dazu gehören unter anderem die Dolomitfelsbildung Altes Schloss mit Höhle C 117, der Dolomitfelsturm Säukirche mit Höhle C 36, das Dolomitfelsmassiv mit der Schwalbensteingrotte C 121 sowie die Dolomitfelsbildungen mit den Höhlen C 113, C 116, C 118 und C 120 a bis c. Allein diese Aufzählung zeigt, wie dicht Natur, Höhlenwelt und Felsbildungen in diesem kleinen Raum beieinanderliegen. Für Besucher ergibt sich daraus eine Landschaft, die man nicht nur betrachtet, sondern fast wie ein Freilichtarchiv der Erd- und Siedlungsgeschichte lesen kann. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Zu den besonders bekannten Punkten zählt auch das Große und Kleine Teufelsloch, das in der kommunalen Wanderbeschreibung im Zusammenhang mit dem Weg durch den Ort erwähnt wird. Die Gegend ist also nicht nur von einem einzelnen Felsen geprägt, sondern von einer ganzen Serie markanter Formationen, die sich entlang der Hänge und Talränder verteilen. Ein Teil dieser Felsräume besitzt Namen, die sofort neugierig machen: Altes Schloss, Säukirche, Schwalbensteingrotte oder Teufelsloch. Solche Namen erzählen viel über die Wahrnehmung der Landschaft durch Generationen von Bewohnern und Wanderern. Sie verbinden Naturbeschreibung, Volksüberlieferung und Ortsbezug. Besonders interessant ist außerdem, dass bei den Dolomitfelsbildungen mit den Höhlen C 113, C 116, C 118 und C 120 a bis c die Nutzung der Höhle C 116 als Keller zugelassen ist. Das ist ein kleines, aber aufschlussreiches Detail, denn es zeigt, wie eng die Landschaft nicht nur mit dem Wandern, sondern auch mit der historischen Alltagsnutzung verbunden war. ([landkreis-bayreuth.de](https://www.landkreis-bayreuth.de/fileadmin/user_upload/Redaktion/Formulare_und_Merkbl%C3%A4tter/Naturschutz/Naturdenkm%C3%A4ler/liste-der-naturdenkmaeler-im-lkr-bt.pdf))
Wer Krögelstein besucht, sollte deshalb nicht nur auf den Ort selbst schauen, sondern auch auf die Verbindung zwischen Talhang, Fels und Nutzung. Die geschützten Dolomitfelsen sind keine isolierten Einzelobjekte, sondern Teil eines größeren Ensembles, das sich über beide Talseiten zieht. Genau diese Struktur erklärt auch, warum Krögelstein mit Tüchersfeld verglichen wird: Beide Orte leben von der dichten Verzahnung aus Fels und Siedlung. Für die Wahrnehmung vor Ort bedeutet das, dass sich die schönsten Eindrücke oft nicht an einem einzigen Aussichtspunkt sammeln, sondern beim langsamen Gehen zwischen Ortskern, Felswand und Talweg entstehen. Das Kaiserbachtal ist deshalb nicht bloß ein geographischer Begriff, sondern die eigentliche Bühne des Felsendorfes. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Anfahrt und Parken in Krögelstein
Für die praktische Planung ist vor allem der offizielle Wanderparkplatz wichtig, der am Ortsende von Krögelstein liegt. Genau dort beginnt laut Tourenbeschreibung der Krögelstein-Rundweg, und von dort geht es nach links in den Wald. Wer den Ort also gezielt zum Wandern ansteuert, sollte den Parkplatz als Startpunkt einplanen und nicht versuchen, die Tour erst mitten im eng bebauten Felsbereich zu beginnen. Das ist sinnvoll, weil die eigentliche Stärke des Ortes gerade in der ruhigen Annäherung aus dem Tal und über die markierten Wege liegt. Die Wanderbeschreibung macht außerdem deutlich, dass die Route mit der roten 6 gut ausgeschildert ist. Damit lässt sich die Tour ohne komplizierte Navigation begehen, was vor allem für Tagesgäste hilfreich ist. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Auch in der kommunalen Wanderübersicht wird Krögelstein als Teil eines größeren Wegenetzes in und um Hollfeld geführt. Von hier lassen sich Abschnitte nach Kainach, Sanspareil oder in Richtung anderer Ortsteile verbinden. Für die Anfahrt gilt deshalb: Wer nicht nur die Ortsmitte sehen, sondern eine aktive Tour unternehmen möchte, fährt am besten mit dem Ziel Wanderparkplatz oder Ortsende an und plant danach zu Fuß weiter. Die Region ist keine großstädtische Infrastruktur mit Parkhäusern und Wegeleitsystemen, sondern ein landschaftlich geprägter Ausgangspunkt, bei dem die Orientierung über Ort, Parkplatz und Markierung funktioniert. Genau das passt zum Charakter des Felsendorfes. Es ist ein Ort, an dem man die Ankunft nicht über Tickets oder Eingänge organisiert, sondern über das ruhige Einsteigen in die Landschaft. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Ortsmitte, Burgruine und Pfarrkirche Krögelstein
Die Ortsmitte von Krögelstein ist vor allem wegen eines markanten Felsmassivs sehenswert. Die Stadt Hollfeld beschreibt, dass dieses Felsmassiv wie das Profil vom Alten Fritz wirkt. Gleichzeitig erinnert ein Schwibbogen einige Meter weiter an die Burg, die 1523 gesprengt wurde. Diese wenigen Elemente verdichten die ganze Ortsgeschichte in einem kleinen räumlichen Bereich: Fels, Burgrest und kirchlicher Baukörper liegen eng beieinander. Für Besucher bedeutet das, dass die Ortsmitte nicht auf eine typische Dorfstruktur reduziert werden kann. Sie ist vielmehr ein historisch aufgeladener Felsraum, der vom heutigen Alltag des Ortes überformt, aber nicht überdeckt wird. Wer hier langsam durchgeht, erkennt sehr schnell, dass Krögelstein seinen Charakter aus der Verbindung von mittelalterlicher Burggeschichte, Felskulisse und gewachsener Dorfstruktur erhält. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/709989/wandern-radfahren-nordic-walking-und-laufen.html))
Zur Ortsmitte gehört auch die frühere Burgkapelle beziehungsweise heutige Pfarrkirche. Nach der Darstellung der Stadt Hollfeld sind dort verschiedene Wappen der Familie von Giech erhalten, unter anderem am Taufstein von 1560, im Chorgewölbe und am Treppenturm. Außerdem sollen dort zwei Angehörige der Familie bestattet sein. Die Kirche kann möglicherweise aus einer Burgkapelle hervorgegangen sein. Damit ist sie nicht nur religiöser Mittelpunkt, sondern auch ein historisches Dokument der Herrschafts- und Familiengeschichte. Wer sich für Architektur, Heraldik oder fränkische Adelsgeschichte interessiert, findet hier also einen besonders dichten Zugang zur Vergangenheit des Ortes. In Verbindung mit dem Schwibbogen und dem Felsmassiv entsteht ein Ortsbild, das weit über den üblichen Eindruck eines kleinen Dorfes hinausgeht. Genau deshalb lohnt es sich, bei einem Besuch nicht nur durchzufahren, sondern in der Ortsmitte bewusst stehen zu bleiben und die Schichten des Ortes wahrzunehmen. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Ausflüge ab Krögelstein: Sanspareil, Wonsees und weitere Wege
Krögelstein ist auch deshalb interessant, weil sich von hier aus mehrere bekannte Ziele der Fränkischen Schweiz miteinander verbinden lassen. Die offizielle Wanderbeschreibung nennt auf dem Rundweg nicht nur Zedersitz und Wonsees, sondern auch Sichtbezüge nach Sanspareil und zur Burg Zwernitz. Zusätzlich verweist die kommunale Wanderseite auf Verlängerungen von der Hochfläche über Krögelstein in Richtung Wonsees und Sanspareil. Wer einen längeren Tag in der Region plant, kann Krögelstein daher als Baustein einer größeren Tour verstehen. Man erlebt dann nicht nur ein einzelnes Felsendorf, sondern eine ganze Abfolge landschaftlicher und kultureller Stationen. Gerade für Gäste, die die Fränkische Schweiz zum ersten Mal erkunden, ist das attraktiv, weil sich so mehrere typische Eindrücke bündeln: Felslandschaft, Wacholdertal, historische Orte und markante Aussichtssituationen. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Besonders naheliegend ist die Kombination mit Sanspareil. Die touristische und kommunale Wegeführung zeigt, dass der Raum zwischen Krögelstein, Wonsees und Sanspareil zusammengehört, wenn man die Landschaft wirklich verstehen will. Das ist mehr als eine bloße Ausflugsempfehlung, denn die Wege, die Täler und die sichtbaren Ziele hängen hier eng zusammen. Von Krögelstein aus erschließt sich das Umfeld deshalb fast automatisch über das Gehen: entlang von Waldrändern, über Höhen, durch Talabschnitte und zu weiteren Felsräumen. Wer den Ort fotografisch, historisch oder landschaftlich erkunden möchte, sollte sich Zeit für diese Verbindung nehmen. Krögelstein ist damit kein isolierter Punkt auf der Karte, sondern ein Ausgangsknoten für alles, was die Fränkische Schweiz in dieser Region auszeichnet. Genau diese Offenheit für Kombinationen macht den Ort so wertvoll für Wanderer, Tagesgäste und Kulturinteressierte. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Quellen:
Felsen Krögelstein Ortsmitte | Wandern & Felsendorf
Krögelstein ist kein klassischer Veranstaltungsort, sondern ein gewachsener Ortsteil mit starkem Landschaftscharakter, einem besonderen historischen Kern und einer seltenen Verbindung von Dorf und Fels. Die Stadt Hollfeld beschreibt Krögelstein als Felsendorf im Kaiserbachtal, in dem Häuser teilweise in Felswände und Felstürme hineingebaut sind. Genau diese Kombination aus Siedlung, Talraum, Dolomitfelsen und alten Spuren macht den Ort für Besucher so reizvoll. Wer hier ankommt, erlebt nicht nur eine Ortsmitte, sondern einen ganzen Natur- und Kulturraum, der sich beim Gehen, Schauen und Entdecken Stück für Stück erschließt. Krögelstein liegt in der Fränkischen Schweiz und gehört heute zur Stadt Hollfeld im Landkreis Bayreuth. Für viele Besucher ist der Ort deshalb ein stiller, aber eindrucksvoller Startpunkt für Wanderungen, Felsblicke und geschichtliche Spurensuche. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Felsendorf Krögelstein: Geschichte zwischen Hallstattzeit und Burgzerstörung
Die Geschichte Krögelsteins reicht deutlich weiter zurück als die erste schriftliche Nennung. Die Stadt Hollfeld verweist auf Hügelgräber im Braunholz aus der Hallstattzeit, also auf eine Besiedlung lange vor der eigentlichen urkundlichen Überlieferung. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1149, als der Ort als Crogelstein in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Eberhard II. auftaucht. Das zeigt, dass Krögelstein bereits im Hochmittelalter in ein Netz aus Herrschaft, Grundbesitz und kirchlicher Ordnung eingebunden war. Später erscheinen die Herren von Crogelstein in der Überlieferung, doch um 1300 erlischt dieses Geschlecht. 1313 verkaufte der Bischof Wulfing Kirche und Burg an das Bamberger Domkapitel. Dieses verpachtete die Güter unter anderem an die Familie von Aufseß. Schon diese wenigen Stationen machen deutlich, dass Krögelstein nicht einfach nur ein Dorf am Rand der Fränkischen Schweiz ist, sondern ein Ort mit einer langen, mehrfach überlagerten Geschichte. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Besonders prägend ist die Verbindung von Burg und Adelsgeschichte. Das Domkapitel übergab die Veste Krögelstein samt Gütern im Jahr 1500 an den Fürstbischof Groß zu Trockau mit der Bestimmung, sie dem Diez von Giech als Lehen zu geben. Über die Familie von Giech bleibt Krögelstein eng mit fränkischer Adels- und Herrschaftsgeschichte verbunden. Der Enkel Georg Wolf von Giech war mit Ottilie, einer Tochter des Conrad von Absberg, verheiratet. Dadurch konnte Hans Thomas von Absberg nach seinen Raubzügen in Krögelstein Unterschlupf finden. 1523 belagerte der Schwäbische Bund die Burg, rückte auf Drängen Nürnbergs gegen das Raubrittertum aus und sprengte die verlassene Burg mit vier Tonnen Pulver. Diese Zerstörung prägt den Ort bis heute, denn die ehemalige Burg wurde nicht wieder aufgebaut. Übrig blieb nur ein Schwibbogen, der noch heute als sichtbares Zeichen der Vergangenheit im Dorf steht. Wer Krögelstein besucht, begegnet damit einem Ort, dessen heutige Ruhe auf einer ausgesprochen bewegten Geschichte ruht. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Auch die Pfarrkirche erzählt diese Geschichte weiter. Die Stadt Hollfeld berichtet, dass an der Pfarrkirche verschiedene Wappen der Familie von Giech zu finden sind, unter anderem am Taufstein von 1560, im Chorgewölbe und am Treppenturm. Zudem sind dort zwei Angehörige der Familie bestattet. Es ist sogar möglich, dass die Kirche aus einer Burgkapelle hervorgegangen ist. Gerade diese Mischung aus Baugeschichte, Adelssymbolik und religiöser Kontinuität macht die Ortsmitte für historisch interessierte Besucher spannend. Anders als eine rekonstruierte Sehenswürdigkeit ist Krögelstein ein Ort, an dem man die Spuren nicht in einem Museum, sondern im Ortsbild selbst liest. Genau das verleiht dem Felsendorf seinen besonderen Reiz: Geschichte ist hier nicht abgeschlossen, sondern weiterhin in Fels, Kirche und Dorfbild sichtbar. 1978 wurde Krögelstein schließlich in die Stadt Hollfeld eingemeindet und gehört seither als Stadtteil zur Kommune. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Krögelstein wandern: Fränkischer Gebirgsweg, Rundtour und Start am Wanderparkplatz
Für Wanderer ist Krögelstein vor allem deshalb interessant, weil der Ort gleich mehrere landschaftlich starke Abschnitte miteinander verbindet. Die ErlebnisRegion Fränkische Schweiz beschreibt den Krögelstein-Rundweg als Tour auf dem Fränkischen Gebirgsweg mit Streckenverlauf Krögelstein - Zedersitz - Wonsees - Krögelstein. Die Runde ist etwa 14,4 Kilometer lang, führt im Auf- und Abstieg jeweils rund 298 Höhenmeter und erreicht einen höchsten Punkt von 478,7 Metern. Als Zielgruppe wird ausdrücklich eine familienfreundliche Wanderung mit Einkehrmöglichkeit genannt. Das ist für viele Besucher entscheidend, weil sich die Tour damit nicht nur für sportliche Wanderer eignet, sondern auch für Genießer, Familien und Tagesgäste, die die Fränkische Schweiz in einem ausgewogenen Tempo erleben möchten. Der Startpunkt liegt am Wanderparkplatz am Ortsende von Krögelstein, von dem aus es nach links in den Wald geht. Schon dieser Einstieg zeigt, wie eng Ort und Natur hier miteinander verzahnt sind. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Besonders charakteristisch ist die Wegführung über markierte Abschnitte. Die Tour folgt zunächst der roten 6 am Waldrand entlang und führt durch ein Talbecken, das von für die Fränkische Schweiz typischen Felsformationen eingerahmt wird. Unterwegs passiert man die Säukirch und später die Kuhleitner Wand, bevor der Weg über Wiesen- und Forstwege weiter nach Zedersitz führt. Von dort geht es in Richtung Kainach und weiter durch eine Landschaft, in der Waldränder, offene Höhen und Talabschnitte ein abwechslungsreiches Bild ergeben. Die offizielle Beschreibung hebt außerdem hervor, dass man in der Ferne bereits Sanspareil und die Burg Zwernitz erkennen kann. Wer möchte, kann die Tour sogar verlängern und von der Hochfläche über Wonsees nach Sanspareil weitergehen. Damit ist Krögelstein nicht nur ein Startpunkt, sondern ein Knoten in einem größeren Wanderraum, der sich ideal für Halbtages- oder Tagestouren eignet. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Auch das Wanderumfeld der Stadt Hollfeld zeigt, dass Krögelstein in ein gut vernetztes Wegenetz eingebunden ist. Die kommunale Wanderseite beschreibt Verbindungen über Hollfeld, Weiher, Freienfels, Wiesentfels, Krögelstein und Kainach und verweist auf weitere Übergänge nach Sanspareil, Wonsees und in andere Teile der Region. Wer also Krögelstein wandern möchte, kann den Ort als Mittelpunkt einer flexiblen Routenplanung nutzen: kurze Spaziergänge rund um die Felswände, eine familienfreundliche Rundtour auf dem Fränkischen Gebirgsweg oder längere Verbindungen in Richtung Wachholdertal und Sanspareil. Genau darin liegt der Vorteil des Ortes für Aktivurlauber. Man muss sich nicht zwischen Geschichte und Natur entscheiden, denn beides liegt unmittelbar nebeneinander. Der Wanderer erlebt die Felskulisse, die Talräume und die geschichtsträchtigen Punkte fast im selben Atemzug. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/709989/wandern-radfahren-nordic-walking-und-laufen.html))
Kaiserbachtal, Dolomitfelsen und geschützte Naturdenkmäler
Das Kaiserbachtal ist das landschaftliche Rückgrat Krögelsteins. Die Stadt Hollfeld betont, dass der Ort im Kaiserbachtal liegt und dass die Häuser sich teilweise direkt an oder in die Felswände schmiegen. Damit wird die Topografie nicht nur zur Kulisse, sondern zum prägenden Bauelement des Ortes. Die umliegende Landschaft ist von Dolomit geprägt, und genau diese Geologie macht die Felsen so markant. Im Landkreisverzeichnis der Naturdenkmäler sind in und um Krögelstein mehrere Dolomitfelsen und Höhlen gesondert geschützt. Dazu gehören unter anderem die Dolomitfelsbildung Altes Schloss mit Höhle C 117, der Dolomitfelsturm Säukirche mit Höhle C 36, das Dolomitfelsmassiv mit der Schwalbensteingrotte C 121 sowie die Dolomitfelsbildungen mit den Höhlen C 113, C 116, C 118 und C 120 a bis c. Allein diese Aufzählung zeigt, wie dicht Natur, Höhlenwelt und Felsbildungen in diesem kleinen Raum beieinanderliegen. Für Besucher ergibt sich daraus eine Landschaft, die man nicht nur betrachtet, sondern fast wie ein Freilichtarchiv der Erd- und Siedlungsgeschichte lesen kann. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Zu den besonders bekannten Punkten zählt auch das Große und Kleine Teufelsloch, das in der kommunalen Wanderbeschreibung im Zusammenhang mit dem Weg durch den Ort erwähnt wird. Die Gegend ist also nicht nur von einem einzelnen Felsen geprägt, sondern von einer ganzen Serie markanter Formationen, die sich entlang der Hänge und Talränder verteilen. Ein Teil dieser Felsräume besitzt Namen, die sofort neugierig machen: Altes Schloss, Säukirche, Schwalbensteingrotte oder Teufelsloch. Solche Namen erzählen viel über die Wahrnehmung der Landschaft durch Generationen von Bewohnern und Wanderern. Sie verbinden Naturbeschreibung, Volksüberlieferung und Ortsbezug. Besonders interessant ist außerdem, dass bei den Dolomitfelsbildungen mit den Höhlen C 113, C 116, C 118 und C 120 a bis c die Nutzung der Höhle C 116 als Keller zugelassen ist. Das ist ein kleines, aber aufschlussreiches Detail, denn es zeigt, wie eng die Landschaft nicht nur mit dem Wandern, sondern auch mit der historischen Alltagsnutzung verbunden war. ([landkreis-bayreuth.de](https://www.landkreis-bayreuth.de/fileadmin/user_upload/Redaktion/Formulare_und_Merkbl%C3%A4tter/Naturschutz/Naturdenkm%C3%A4ler/liste-der-naturdenkmaeler-im-lkr-bt.pdf))
Wer Krögelstein besucht, sollte deshalb nicht nur auf den Ort selbst schauen, sondern auch auf die Verbindung zwischen Talhang, Fels und Nutzung. Die geschützten Dolomitfelsen sind keine isolierten Einzelobjekte, sondern Teil eines größeren Ensembles, das sich über beide Talseiten zieht. Genau diese Struktur erklärt auch, warum Krögelstein mit Tüchersfeld verglichen wird: Beide Orte leben von der dichten Verzahnung aus Fels und Siedlung. Für die Wahrnehmung vor Ort bedeutet das, dass sich die schönsten Eindrücke oft nicht an einem einzigen Aussichtspunkt sammeln, sondern beim langsamen Gehen zwischen Ortskern, Felswand und Talweg entstehen. Das Kaiserbachtal ist deshalb nicht bloß ein geographischer Begriff, sondern die eigentliche Bühne des Felsendorfes. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Anfahrt und Parken in Krögelstein
Für die praktische Planung ist vor allem der offizielle Wanderparkplatz wichtig, der am Ortsende von Krögelstein liegt. Genau dort beginnt laut Tourenbeschreibung der Krögelstein-Rundweg, und von dort geht es nach links in den Wald. Wer den Ort also gezielt zum Wandern ansteuert, sollte den Parkplatz als Startpunkt einplanen und nicht versuchen, die Tour erst mitten im eng bebauten Felsbereich zu beginnen. Das ist sinnvoll, weil die eigentliche Stärke des Ortes gerade in der ruhigen Annäherung aus dem Tal und über die markierten Wege liegt. Die Wanderbeschreibung macht außerdem deutlich, dass die Route mit der roten 6 gut ausgeschildert ist. Damit lässt sich die Tour ohne komplizierte Navigation begehen, was vor allem für Tagesgäste hilfreich ist. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Auch in der kommunalen Wanderübersicht wird Krögelstein als Teil eines größeren Wegenetzes in und um Hollfeld geführt. Von hier lassen sich Abschnitte nach Kainach, Sanspareil oder in Richtung anderer Ortsteile verbinden. Für die Anfahrt gilt deshalb: Wer nicht nur die Ortsmitte sehen, sondern eine aktive Tour unternehmen möchte, fährt am besten mit dem Ziel Wanderparkplatz oder Ortsende an und plant danach zu Fuß weiter. Die Region ist keine großstädtische Infrastruktur mit Parkhäusern und Wegeleitsystemen, sondern ein landschaftlich geprägter Ausgangspunkt, bei dem die Orientierung über Ort, Parkplatz und Markierung funktioniert. Genau das passt zum Charakter des Felsendorfes. Es ist ein Ort, an dem man die Ankunft nicht über Tickets oder Eingänge organisiert, sondern über das ruhige Einsteigen in die Landschaft. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Ortsmitte, Burgruine und Pfarrkirche Krögelstein
Die Ortsmitte von Krögelstein ist vor allem wegen eines markanten Felsmassivs sehenswert. Die Stadt Hollfeld beschreibt, dass dieses Felsmassiv wie das Profil vom Alten Fritz wirkt. Gleichzeitig erinnert ein Schwibbogen einige Meter weiter an die Burg, die 1523 gesprengt wurde. Diese wenigen Elemente verdichten die ganze Ortsgeschichte in einem kleinen räumlichen Bereich: Fels, Burgrest und kirchlicher Baukörper liegen eng beieinander. Für Besucher bedeutet das, dass die Ortsmitte nicht auf eine typische Dorfstruktur reduziert werden kann. Sie ist vielmehr ein historisch aufgeladener Felsraum, der vom heutigen Alltag des Ortes überformt, aber nicht überdeckt wird. Wer hier langsam durchgeht, erkennt sehr schnell, dass Krögelstein seinen Charakter aus der Verbindung von mittelalterlicher Burggeschichte, Felskulisse und gewachsener Dorfstruktur erhält. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/709989/wandern-radfahren-nordic-walking-und-laufen.html))
Zur Ortsmitte gehört auch die frühere Burgkapelle beziehungsweise heutige Pfarrkirche. Nach der Darstellung der Stadt Hollfeld sind dort verschiedene Wappen der Familie von Giech erhalten, unter anderem am Taufstein von 1560, im Chorgewölbe und am Treppenturm. Außerdem sollen dort zwei Angehörige der Familie bestattet sein. Die Kirche kann möglicherweise aus einer Burgkapelle hervorgegangen sein. Damit ist sie nicht nur religiöser Mittelpunkt, sondern auch ein historisches Dokument der Herrschafts- und Familiengeschichte. Wer sich für Architektur, Heraldik oder fränkische Adelsgeschichte interessiert, findet hier also einen besonders dichten Zugang zur Vergangenheit des Ortes. In Verbindung mit dem Schwibbogen und dem Felsmassiv entsteht ein Ortsbild, das weit über den üblichen Eindruck eines kleinen Dorfes hinausgeht. Genau deshalb lohnt es sich, bei einem Besuch nicht nur durchzufahren, sondern in der Ortsmitte bewusst stehen zu bleiben und die Schichten des Ortes wahrzunehmen. ([hollfeld.de](https://www.hollfeld.de/seite/710000/besondere-orte.html))
Ausflüge ab Krögelstein: Sanspareil, Wonsees und weitere Wege
Krögelstein ist auch deshalb interessant, weil sich von hier aus mehrere bekannte Ziele der Fränkischen Schweiz miteinander verbinden lassen. Die offizielle Wanderbeschreibung nennt auf dem Rundweg nicht nur Zedersitz und Wonsees, sondern auch Sichtbezüge nach Sanspareil und zur Burg Zwernitz. Zusätzlich verweist die kommunale Wanderseite auf Verlängerungen von der Hochfläche über Krögelstein in Richtung Wonsees und Sanspareil. Wer einen längeren Tag in der Region plant, kann Krögelstein daher als Baustein einer größeren Tour verstehen. Man erlebt dann nicht nur ein einzelnes Felsendorf, sondern eine ganze Abfolge landschaftlicher und kultureller Stationen. Gerade für Gäste, die die Fränkische Schweiz zum ersten Mal erkunden, ist das attraktiv, weil sich so mehrere typische Eindrücke bündeln: Felslandschaft, Wacholdertal, historische Orte und markante Aussichtssituationen. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
Besonders naheliegend ist die Kombination mit Sanspareil. Die touristische und kommunale Wegeführung zeigt, dass der Raum zwischen Krögelstein, Wonsees und Sanspareil zusammengehört, wenn man die Landschaft wirklich verstehen will. Das ist mehr als eine bloße Ausflugsempfehlung, denn die Wege, die Täler und die sichtbaren Ziele hängen hier eng zusammen. Von Krögelstein aus erschließt sich das Umfeld deshalb fast automatisch über das Gehen: entlang von Waldrändern, über Höhen, durch Talabschnitte und zu weiteren Felsräumen. Wer den Ort fotografisch, historisch oder landschaftlich erkunden möchte, sollte sich Zeit für diese Verbindung nehmen. Krögelstein ist damit kein isolierter Punkt auf der Karte, sondern ein Ausgangsknoten für alles, was die Fränkische Schweiz in dieser Region auszeichnet. Genau diese Offenheit für Kombinationen macht den Ort so wertvoll für Wanderer, Tagesgäste und Kulturinteressierte. ([erlebnis-fraenkische-schweiz.net](https://www.erlebnis-fraenkische-schweiz.net/maps/fraenkischer-gebirgsweg-kroegelstein-rundweg))
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