Schloßkirche - Unsere Liebe Frau
(178 Bewertungen)

Bayreuth

Schloßberglein 3, 95444 Bayreuth, Deutschland

Schloßkirche - Unsere Liebe Frau | Bayreuth & Geschichte

Die Schloßkirche - Unsere Liebe Frau ist einer der Orte in Bayreuth, an denen sich Geschichte, Stadtbild, Glaube und Musik auf besondere Weise überlagern. Wer nach Fotos, Eindrücken, Bewertungen oder einfach nach dem richtigen Namen der Kirche sucht, landet schnell bei einem Bauwerk, das weit mehr ist als ein stiller Kirchenraum. Die Kirche liegt mitten im historischen Zentrum am Alten Schloss, trägt die Erinnerung an die markgräfliche Zeit in sich und ist zugleich heute lebendige Pfarrkirche mit Gottesdiensten, Kirchenmusik und einem starken Bezug zur Bayreuther Innenstadt. Ihre Lage, die Nähe zum Schlossturm und das Ensemble rund um das Alte Schloss machen sie zu einem der markantesten Orte der Stadt. Für Besucher ist sie damit gleichermaßen Ziel für einen kurzen Abstecher, für eine bewusste spirituelle Pause und für eine kulturelle Entdeckungstour. Die Pfarrei beschreibt sie als Ort im Herzen der Stadt, die Tourismusseite verweist zusätzlich auf das Mariengärtlein direkt am Alten Schloss und auf das markgräfliche Umfeld, in dem die Kirche bis heute wirkt. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/?utm_source=openai))

Geschichte der Schloßkirche als markgräfliche Hofkirche

Die Geschichte der Schloßkirche ist eng mit dem Schlossbrand von 1753 und dem kulturellen Anspruch des Bayreuther Markgrafenpaares verbunden. An der Stelle der früheren Hofkirche wurde zwischen 1753 und 1758 ein deutlich größerer Neubau errichtet, der als markgräfliche Hofkirche und Grablege diente. Die Baupläne stammten von Hofbaumeister Joseph Saint-Pierre, die kunstvollen Deckenstuckaturen von Giovanni Battista Pedrozzi und die Ausmalung der Deckenspiegel von Hofmaler Wilhelm Ernst Wunder. Damit entstand ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Stuck und Malerei, das die Bayreuther Rokokozeit bis heute sichtbar macht. Die Kirche wurde am Ostertag 1758 feierlich eingeweiht. In den Jahrzehnten danach wurde sie zum Ort der Erinnerung an das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine, die hier nach ihrem Wunsch beigesetzt wurden. Auch ihre Tochter Elisabeth Friederike Sophie wurde dort bestattet. Nach dem Wegfall des Hofes veränderte sich die Nutzung: Zunächst diente die Kirche als preußische Garnisonskirche, später in der französischen Zeit als Militärmagazin. Erst im 19. Jahrhundert erhielt sie wieder ihre kirchliche Bestimmung im katholischen Kontext. Die Tourismusseite der Stadt beschreibt die ehemalige Hofkirche als typische Markgrafenkirche und nennt die Übergabe an die katholische Gemeinde im Jahr 1812. So verbindet die Schloßkirche bis heute höfische Repräsentation, religiöse Kontinuität und Stadtgeschichte an einem einzigen Ort. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/schlosskirche/schlosskirche-als-markgraefliche-hofkirche))

Anfahrt und Parken in der Bayreuther Innenstadt

Für die praktische Planung ist vor allem die Lage der Schloßkirche entscheidend. Sie befindet sich am Schloßberglein 3 in 95444 Bayreuth und liegt damit mitten in der Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zum Alten Schloss und zum historischen Stadtkern. Genau diese zentrale Lage macht den Besuch angenehm, weil sich die Kirche gut mit einem Altstadtspaziergang, einem Rundgang zu weiteren Sehenswürdigkeiten oder einem Abstecher zum Mariengärtlein verbinden lässt. Wer mit dem Auto anreist, findet in Bayreuths Innenstadt laut Tourismusseite Parkhäuser, Tiefgaragen sowie über 6.000 öffentliche und private Stellplätze. Zusätzlich gibt es Parkplätze für Busse und Zweiräder sowie Wohnmobilstellplätze. Wichtig ist dabei, auf die ausgeschilderten Zeiten und die maximale Parkdauer zu achten, denn viele kostenpflichtige Innenstadtplätze sind an Werktagen und samstags zeitlich geregelt. Für Besucher der Schloßkirche ist das ein Vorteil, weil sich das Ziel mit wenigen Gehminuten von den Innenstadtparkflächen erreichen lässt. Die Lage direkt im historischen Zentrum spricht außerdem für eine Verbindung aus Auto, Fußweg und Stadtbesichtigung: Erst parken, dann entspannt durch die Altstadt laufen und die markgräfliche Umgebung auf sich wirken lassen. Gerade für Nutzer, die nach Anfahrt, Parken oder praktischen Hinweisen suchen, ist die Kirche deshalb nicht nur ein historisches Ziel, sondern auch ein unkompliziert zu besuchender Ort in der Mitte Bayreuths. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/?utm_source=openai))

Gottesdienste, Kirchenmusik und Konzertleben an der Schloßkirche

Heute ist die Schloßkirche nicht nur Denkmal und Stadtattraktion, sondern eine lebendige katholische Pfarrkirche mit einem klaren musikalischen Profil. Auf der offiziellen Seite finden sich zahlreiche liturgische Angebote wie Gottesdienstordnung, Hochamt, Abendmesse, Marienmesse, Andachten, Kreuzweg, Maiandacht, Rosenkranzandacht, Nightfever, Lobpreis und Rosenkranz. Das zeigt, dass die Kirche im Alltag der Gemeinde fest verankert ist und nicht nur zu besonderen Anlässen besucht wird. Ergänzt wird dieses Profil durch die Schlosskirchenmusik, die Konzerte, Chöre und Orgelarbeit bündelt. Seit Februar 2021 ist Regionalkantor Sebastian Ruf für die Kirchenmusik an der Schlosskirche zuständig; zu seinen Aufgaben zählen Orgeldienst, die Leitung der Chöre und die Organisation von Konzerten. Die Seite nennt mehrere Ensembles, darunter Schlosskirchenchor, Kammerchor, Schola Gregoriana, Junges Vokalensemble, Mädchenchor und Kinderchor. Besonders prägend ist die Schuke-Orgel: Sie wurde 1991 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke neu gebaut, verfügte damals über 47 klingende Stimmen und gehörte zu den größten Orgeln Oberfrankens. Das Instrument wurde 2019 generalüberholt. Für Besucher ist das wichtig, weil die Schloßkirche damit nicht nur ein Ort stiller Andacht, sondern auch ein Raum für festliche Chor- und Orgelmusik ist. Gerade wer nach Orgel, Konzert oder musikalischem Programm sucht, findet hier ein sehr aktives kirchenmusikalisches Zentrum mit klarem Bezug zur bayreuthischen Fest- und Musikkultur. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/))

Schlossturm, Gruft und architektonische Besonderheiten

Zum Ensemble der Schloßkirche gehört der Schlossturm, der das Erscheinungsbild des Ortes entscheidend prägt. Der achteckige Glockenturm wurde bereits 1565 auf älteren Fundamenten nach Plänen von Caspar Vischer errichtet und gilt seit langem als Wahrzeichen der Stadt Bayreuth. Sein Innenleben ist bemerkenswert: Um die schmale Wendeltreppe im Zentrum des Oktogons windet sich eine fast stufenlose breite Rampe, die früher dem Warentransport diente. Dadurch konnten Fußgängerverkehr und Lastverkehr getrennt voneinander geführt werden, was den Turm auch aus bauhistorischer Sicht einzigartig macht. Die zahlreichen Steinmetzzeichen und das Rippengewölbe der spätgotischen Bauzeit erzählen vom handwerklichen Niveau des historischen Baugeschehens. Vom Türmerstübchen aus reicht der Blick über die Stadt bis ins Fichtelgebirge und zu den Jurahöhen der Fränkischen Schweiz. Für die Schloßkirche selbst ist außerdem bedeutsam, dass die oberirdische Gruft unter der Orgelempore erhalten ist. Sie gehört zu dem Erinnerungsraum, der die Kirche mit dem markgräflichen Leben des 18. Jahrhunderts verbindet. Wer sich für Architektur interessiert, entdeckt hier also nicht nur einen schönen Kirchenraum, sondern ein vielschichtiges historisches Ensemble aus Turm, Gruft, Hofkirche und Schlossumgebung. Besonders in Verbindung mit dem Alten Schloss und dem markgräflichen Stadtkern wird deutlich, warum die Schloßkirche bis heute als eines der wichtigsten Denkmalensembles Bayreuths wahrgenommen wird. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/schlosskirche/schlossturm))

Fotos, Mariengärtlein und das historische Umfeld der Schlosskirche

Wer nach Fotos, Eindrücken oder einfach nach einer schönen Atmosphäre sucht, sollte die Schloßkirche immer im Zusammenhang mit ihrem Umfeld betrachten. Direkt an die Kirche schließt sich das ehemalige Wohnhaus des markgräflichen Hofbaumeisters Carl Christian von Gontard an, das heute als Pfarrhaus dient. Gegenüber stehen das ehemalige Redoutenhaus und das Markgräfliche Opernhaus, das seit 2012 zum UNESCO-Welterbe gehört. Genau hier liegt auch das Mariengärtlein an der Schloßkirche, das die Tourismusseite als bekannten Geheimtipp für Ruhe und Entspannung beschreibt. Es liegt mitten in der Stadt, im historischen markgräflichen Ambiente des Alten Schlosses, und ergänzt den Kirchenbesuch um eine kleine, ruhige Aufenthaltsqualität. Laut Bayreuth Tourismus entstand das Mariengärtlein 2016 im Zusammenhang mit der Landesgartenschau und einem innerstädtischen Weg mit Stationen zum Nachdenken. Auch der Altar der katholischen Schloßkirche wird dort erwähnt, geschmückt mit einer barocken Traubenmadonna aus Weinfranken. Das macht deutlich, wie stark Kunst, Frömmigkeit und Stadtlandschaft hier ineinandergreifen. Wer die Kirche besucht, kann also nicht nur historische Fakten mitnehmen, sondern auch bewusst die Wirkung des Ortes erleben: die Nähe zum Schloss, der Blick auf das Opernhaus, die stillen Bereiche des Gärtleins und die Atmosphäre eines Ensembles, das sich bis heute wie ein geschichtliches Scharnier zwischen Hof, Gemeinde und Stadt anfühlt. Für Besucher, die nach einem besonderen Bayreuth-Motiv suchen, ist die Schloßkirche deshalb ein sehr dankbares Fotomotiv und zugleich ein Ort, an dem die Altstadt auf eine ruhige, fast poetische Weise erfahrbar wird. ([bayreuth-tourismus.de](https://www.bayreuth-tourismus.de/sehenswertes/gaerten-und-parks/mariengaertlein-an-der-schlosskirche/))

Quellen:

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Schloßkirche - Unsere Liebe Frau | Bayreuth & Geschichte

Die Schloßkirche - Unsere Liebe Frau ist einer der Orte in Bayreuth, an denen sich Geschichte, Stadtbild, Glaube und Musik auf besondere Weise überlagern. Wer nach Fotos, Eindrücken, Bewertungen oder einfach nach dem richtigen Namen der Kirche sucht, landet schnell bei einem Bauwerk, das weit mehr ist als ein stiller Kirchenraum. Die Kirche liegt mitten im historischen Zentrum am Alten Schloss, trägt die Erinnerung an die markgräfliche Zeit in sich und ist zugleich heute lebendige Pfarrkirche mit Gottesdiensten, Kirchenmusik und einem starken Bezug zur Bayreuther Innenstadt. Ihre Lage, die Nähe zum Schlossturm und das Ensemble rund um das Alte Schloss machen sie zu einem der markantesten Orte der Stadt. Für Besucher ist sie damit gleichermaßen Ziel für einen kurzen Abstecher, für eine bewusste spirituelle Pause und für eine kulturelle Entdeckungstour. Die Pfarrei beschreibt sie als Ort im Herzen der Stadt, die Tourismusseite verweist zusätzlich auf das Mariengärtlein direkt am Alten Schloss und auf das markgräfliche Umfeld, in dem die Kirche bis heute wirkt. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/?utm_source=openai))

Geschichte der Schloßkirche als markgräfliche Hofkirche

Die Geschichte der Schloßkirche ist eng mit dem Schlossbrand von 1753 und dem kulturellen Anspruch des Bayreuther Markgrafenpaares verbunden. An der Stelle der früheren Hofkirche wurde zwischen 1753 und 1758 ein deutlich größerer Neubau errichtet, der als markgräfliche Hofkirche und Grablege diente. Die Baupläne stammten von Hofbaumeister Joseph Saint-Pierre, die kunstvollen Deckenstuckaturen von Giovanni Battista Pedrozzi und die Ausmalung der Deckenspiegel von Hofmaler Wilhelm Ernst Wunder. Damit entstand ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Stuck und Malerei, das die Bayreuther Rokokozeit bis heute sichtbar macht. Die Kirche wurde am Ostertag 1758 feierlich eingeweiht. In den Jahrzehnten danach wurde sie zum Ort der Erinnerung an das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine, die hier nach ihrem Wunsch beigesetzt wurden. Auch ihre Tochter Elisabeth Friederike Sophie wurde dort bestattet. Nach dem Wegfall des Hofes veränderte sich die Nutzung: Zunächst diente die Kirche als preußische Garnisonskirche, später in der französischen Zeit als Militärmagazin. Erst im 19. Jahrhundert erhielt sie wieder ihre kirchliche Bestimmung im katholischen Kontext. Die Tourismusseite der Stadt beschreibt die ehemalige Hofkirche als typische Markgrafenkirche und nennt die Übergabe an die katholische Gemeinde im Jahr 1812. So verbindet die Schloßkirche bis heute höfische Repräsentation, religiöse Kontinuität und Stadtgeschichte an einem einzigen Ort. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/schlosskirche/schlosskirche-als-markgraefliche-hofkirche))

Anfahrt und Parken in der Bayreuther Innenstadt

Für die praktische Planung ist vor allem die Lage der Schloßkirche entscheidend. Sie befindet sich am Schloßberglein 3 in 95444 Bayreuth und liegt damit mitten in der Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zum Alten Schloss und zum historischen Stadtkern. Genau diese zentrale Lage macht den Besuch angenehm, weil sich die Kirche gut mit einem Altstadtspaziergang, einem Rundgang zu weiteren Sehenswürdigkeiten oder einem Abstecher zum Mariengärtlein verbinden lässt. Wer mit dem Auto anreist, findet in Bayreuths Innenstadt laut Tourismusseite Parkhäuser, Tiefgaragen sowie über 6.000 öffentliche und private Stellplätze. Zusätzlich gibt es Parkplätze für Busse und Zweiräder sowie Wohnmobilstellplätze. Wichtig ist dabei, auf die ausgeschilderten Zeiten und die maximale Parkdauer zu achten, denn viele kostenpflichtige Innenstadtplätze sind an Werktagen und samstags zeitlich geregelt. Für Besucher der Schloßkirche ist das ein Vorteil, weil sich das Ziel mit wenigen Gehminuten von den Innenstadtparkflächen erreichen lässt. Die Lage direkt im historischen Zentrum spricht außerdem für eine Verbindung aus Auto, Fußweg und Stadtbesichtigung: Erst parken, dann entspannt durch die Altstadt laufen und die markgräfliche Umgebung auf sich wirken lassen. Gerade für Nutzer, die nach Anfahrt, Parken oder praktischen Hinweisen suchen, ist die Kirche deshalb nicht nur ein historisches Ziel, sondern auch ein unkompliziert zu besuchender Ort in der Mitte Bayreuths. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/?utm_source=openai))

Gottesdienste, Kirchenmusik und Konzertleben an der Schloßkirche

Heute ist die Schloßkirche nicht nur Denkmal und Stadtattraktion, sondern eine lebendige katholische Pfarrkirche mit einem klaren musikalischen Profil. Auf der offiziellen Seite finden sich zahlreiche liturgische Angebote wie Gottesdienstordnung, Hochamt, Abendmesse, Marienmesse, Andachten, Kreuzweg, Maiandacht, Rosenkranzandacht, Nightfever, Lobpreis und Rosenkranz. Das zeigt, dass die Kirche im Alltag der Gemeinde fest verankert ist und nicht nur zu besonderen Anlässen besucht wird. Ergänzt wird dieses Profil durch die Schlosskirchenmusik, die Konzerte, Chöre und Orgelarbeit bündelt. Seit Februar 2021 ist Regionalkantor Sebastian Ruf für die Kirchenmusik an der Schlosskirche zuständig; zu seinen Aufgaben zählen Orgeldienst, die Leitung der Chöre und die Organisation von Konzerten. Die Seite nennt mehrere Ensembles, darunter Schlosskirchenchor, Kammerchor, Schola Gregoriana, Junges Vokalensemble, Mädchenchor und Kinderchor. Besonders prägend ist die Schuke-Orgel: Sie wurde 1991 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke neu gebaut, verfügte damals über 47 klingende Stimmen und gehörte zu den größten Orgeln Oberfrankens. Das Instrument wurde 2019 generalüberholt. Für Besucher ist das wichtig, weil die Schloßkirche damit nicht nur ein Ort stiller Andacht, sondern auch ein Raum für festliche Chor- und Orgelmusik ist. Gerade wer nach Orgel, Konzert oder musikalischem Programm sucht, findet hier ein sehr aktives kirchenmusikalisches Zentrum mit klarem Bezug zur bayreuthischen Fest- und Musikkultur. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/))

Schlossturm, Gruft und architektonische Besonderheiten

Zum Ensemble der Schloßkirche gehört der Schlossturm, der das Erscheinungsbild des Ortes entscheidend prägt. Der achteckige Glockenturm wurde bereits 1565 auf älteren Fundamenten nach Plänen von Caspar Vischer errichtet und gilt seit langem als Wahrzeichen der Stadt Bayreuth. Sein Innenleben ist bemerkenswert: Um die schmale Wendeltreppe im Zentrum des Oktogons windet sich eine fast stufenlose breite Rampe, die früher dem Warentransport diente. Dadurch konnten Fußgängerverkehr und Lastverkehr getrennt voneinander geführt werden, was den Turm auch aus bauhistorischer Sicht einzigartig macht. Die zahlreichen Steinmetzzeichen und das Rippengewölbe der spätgotischen Bauzeit erzählen vom handwerklichen Niveau des historischen Baugeschehens. Vom Türmerstübchen aus reicht der Blick über die Stadt bis ins Fichtelgebirge und zu den Jurahöhen der Fränkischen Schweiz. Für die Schloßkirche selbst ist außerdem bedeutsam, dass die oberirdische Gruft unter der Orgelempore erhalten ist. Sie gehört zu dem Erinnerungsraum, der die Kirche mit dem markgräflichen Leben des 18. Jahrhunderts verbindet. Wer sich für Architektur interessiert, entdeckt hier also nicht nur einen schönen Kirchenraum, sondern ein vielschichtiges historisches Ensemble aus Turm, Gruft, Hofkirche und Schlossumgebung. Besonders in Verbindung mit dem Alten Schloss und dem markgräflichen Stadtkern wird deutlich, warum die Schloßkirche bis heute als eines der wichtigsten Denkmalensembles Bayreuths wahrgenommen wird. ([schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de](https://schlosskirche-bayreuth.kirche-bamberg.de/schlosskirche/schlossturm))

Fotos, Mariengärtlein und das historische Umfeld der Schlosskirche

Wer nach Fotos, Eindrücken oder einfach nach einer schönen Atmosphäre sucht, sollte die Schloßkirche immer im Zusammenhang mit ihrem Umfeld betrachten. Direkt an die Kirche schließt sich das ehemalige Wohnhaus des markgräflichen Hofbaumeisters Carl Christian von Gontard an, das heute als Pfarrhaus dient. Gegenüber stehen das ehemalige Redoutenhaus und das Markgräfliche Opernhaus, das seit 2012 zum UNESCO-Welterbe gehört. Genau hier liegt auch das Mariengärtlein an der Schloßkirche, das die Tourismusseite als bekannten Geheimtipp für Ruhe und Entspannung beschreibt. Es liegt mitten in der Stadt, im historischen markgräflichen Ambiente des Alten Schlosses, und ergänzt den Kirchenbesuch um eine kleine, ruhige Aufenthaltsqualität. Laut Bayreuth Tourismus entstand das Mariengärtlein 2016 im Zusammenhang mit der Landesgartenschau und einem innerstädtischen Weg mit Stationen zum Nachdenken. Auch der Altar der katholischen Schloßkirche wird dort erwähnt, geschmückt mit einer barocken Traubenmadonna aus Weinfranken. Das macht deutlich, wie stark Kunst, Frömmigkeit und Stadtlandschaft hier ineinandergreifen. Wer die Kirche besucht, kann also nicht nur historische Fakten mitnehmen, sondern auch bewusst die Wirkung des Ortes erleben: die Nähe zum Schloss, der Blick auf das Opernhaus, die stillen Bereiche des Gärtleins und die Atmosphäre eines Ensembles, das sich bis heute wie ein geschichtliches Scharnier zwischen Hof, Gemeinde und Stadt anfühlt. Für Besucher, die nach einem besonderen Bayreuth-Motiv suchen, ist die Schloßkirche deshalb ein sehr dankbares Fotomotiv und zugleich ein Ort, an dem die Altstadt auf eine ruhige, fast poetische Weise erfahrbar wird. ([bayreuth-tourismus.de](https://www.bayreuth-tourismus.de/sehenswertes/gaerten-und-parks/mariengaertlein-an-der-schlosskirche/))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

DA

david antoun

8. Oktober 2024

Die Kirche stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, hat eine schlichte Steinfassade und ein barockes Inneres. Sie enthält auch die Gräber des berühmten Markgrafenpaares und ihrer Tochter. Die Gemälde an der Decke sind beeindruckend.

LT

Liz T

12. Januar 2022

Ich liebe es immer, diese schöne Kirche zu besuchen, wenn ich in Bayreuth bin. Tolle Arbeit mit den Renovierungen, sie sieht spektakulär aus!

HS

Holger Schölzel

10. August 2019

Top

RM

Regina Maggiani

29. August 2019

Schön und hübsch, ein Muss, wenn man Bayreuth besucht.

GR

Guy Romagnoli

8. September 2019

Einfach ein unglaublicher Ort.