
Bayreuth
Seestraße 1, 95448 Bayreuth, Deutschland
Stadtarchiv Bayreuth | Öffnungszeiten & Findmittel
Das Stadtarchiv Bayreuth ist weit mehr als ein Aufbewahrungsort für Akten. Es bündelt die schriftliche Erinnerung der Stadt, macht Bestände für Forschung und Bürgeranliegen zugänglich und dient als Anlaufstelle für genealogische, heimatgeschichtliche und verwaltungsbezogene Recherchen. Seit dem Umzug in die Seestraße 1 ist das Archiv im neuen Domizil enger mit Lesesaal, Seminarraum und Foyer verknüpft als früher im Spitalhof. Gleichzeitig bleibt die historische Dimension spürbar: Das Haus verwahrt Unterlagen aus mehreren Jahrhunderten, bietet Online-Findmittel und ist durch Führungen, offene Tage und Rechercheberatung erlebbar. Wer Öffnungszeiten, Anfahrt, Parken, Findmittel oder Personenstandsregister sucht, findet hier einen kompakten Überblick mit den wichtigsten Fakten aus der städtischen Website.
([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/stadtverwaltung/referate-aemter/aemter-a-z/archiv/)) Öffnungszeiten, Anreise und Parken beim Stadtarchiv Bayreuth
Für viele Besucherinnen und Besucher beginnt der Kontakt mit dem Stadtarchiv Bayreuth ganz pragmatisch: Wann ist geöffnet, wie komme ich hin und wo kann ich parken? Genau hier liefert die Stadt verlässliche, aktuelle Angaben. Seit dem 16. Juni 2026 gilt der Regelbetrieb mit den Öffnungszeiten montags geschlossen, dienstags und donnerstags von 8:30 bis 16:00 Uhr, mittwochs von 8:30 bis 17:00 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr. Der öffentliche Bereich kann während dieser Zeiten besucht werden, doch die Stadt empfiehlt ausdrücklich eine vorherige Kontaktaufnahme, damit Anliegen vorbereitet werden können und Wartezeiten möglichst vermieden werden. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie Signaturen mitbringen, Reproduktionen anfragen oder eine umfangreichere Recherche planen. Das Archiv betont außerdem, dass der Lesesaal ein klar strukturierter Ort für konzentriertes Arbeiten ist und dass persönliche Benutzung grundsätzlich möglich bleibt. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/stadtverwaltung/referate-aemter/aemter-a-z/archiv/))
Auch die Anreise ist klar beschrieben und damit für Suchanfragen nach Stadtarchiv Bayreuth Anfahrt und Stadtarchiv Bayreuth parken besonders relevant. Vom Bayreuther Hauptbahnhof sind es laut städtischer Seite etwa 15 Gehminuten; empfohlen wird die Unterführung Richtung Tunnelstraße, dann weiter über die Brandenburger Straße bis zur Kreuzung Berneckerstraße. Wer mit dem Bus kommt, nutzt die Haltestellen Berneckerstr. 11 oder Ordenskirche. Mit dem Auto gibt es Parkmöglichkeiten in der Seestraße am Straßenrand oder fußläufig Hinter der Kirche; zusätzlich weist die Stadt auf einen Behindertenparkplatz im Innenhof zwischen Villa und Neubau hin. Wichtig ist außerdem der Hinweis auf die Brandenburgerstraße, in der eine zweistündige Parkscheibenregelung gilt. Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität ist die barrierefreie Verbindung zwischen Leers’scher Villa und Neubau ein weiterer Pluspunkt, weil der Zugang zum Haus damit deutlich komfortabler wird. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/))
Neubau, Eröffnung und die neuen Räume an der Seestraße 1
Der Neubau des Stadtarchivs ist eines der markantesten Kulturprojekte der Stadt Bayreuth der vergangenen Jahre. Auf dem rückwärtigen Grundstück der ehemaligen Leers’schen Villa entstand ein Bau mit rund 2.300 Quadratmetern Nutzfläche, dessen Herzstück die Magazinräume im Ober- und Untergeschoss bilden. Im Erdgeschoss an der Seestraße empfängt ein verglastes Foyer die Besucherinnen und Besucher und bindet an Lesesaal und Seminarraum an. Zusätzlich soll Raum für Depotflächen der städtischen Museen vorgehalten werden. In der sanierten Leers’schen Villa selbst sind künftig die Büros der Mitarbeitenden untergebracht; im Dachgeschoss entstehen weitere Arbeitsräume, im Obergeschoss ein Besprechungsraum. Besonders wichtig für den praktischen Alltag ist die barrierefreie Verbindung zwischen beiden Gebäuden. So vereint der Standort historisches Ambiente, sichere Aufbewahrung und moderne Arbeitsbedingungen auf engem Raum. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Die Baugeschichte zeigt, wie langfristig die Stadt dieses Projekt entwickelt hat. Schon lange war ein neues Domizil notwendig, weil der frühere Standort in Platz, Brandschutz und Sanierungszustand an Grenzen stieß. 2018 wurde das Architekturbüro Hartmann + Helm mit der Planung beauftragt, im März 2022 erfolgte die endgültige Baugenehmigung. Im Oktober 2023 wurde die Grundsteinlegung gefeiert, im Mai 2024 folgte das Richtfest, und im Oktober 2025 berichtete die Stadt von Arbeiten auf der Zielgeraden. Für Neubau und Sanierung wurden voraussichtlich 20,3 Millionen Euro veranschlagt, unter anderem finanziert durch die Oberfrankenstiftung, die Städtebauförderung und den Kulturfonds. Auf der aktuellen Archivseite ist außerdem nachzulesen, dass nahezu alle 3.800 Umzugskartons mit Archivgut in den neuen Magazinen eingeräumt wurden und dass am 13. Juni 2026 ein Tag der offenen Tür zur Wiedereröffnung stattfand, bevor am 16. Juni 2026 der Regelbetrieb mit neuen Öffnungszeiten startete. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Findmittel, Beständeübersicht und Recherchen von zuhause aus
Wer nach Stadtarchiv Bayreuth Findmittel sucht, will meist schnell wissen, wie tief die Recherche schon vor dem ersten Besuch geplant werden kann. Genau dafür stellt das Archiv eine Beständeübersicht mit diversen Online-Findmitteln bereit. Dort können Interessierte bereits von zuhause aus prüfen, welche Bestände existieren, wie sie erschlossen sind und welche Signaturen relevant sein könnten. Die Seite weist zudem darauf hin, dass die Erschließungsinformationen nach und nach in ein Archivdatenbank-System überführt werden, das künftig die gesamte Tektonik mit Informationen zu allen Beständen zugänglich machen soll. Das ist für Familienforschung, Lokalgeschichte, Hausforschung oder thematische Recherchen besonders wertvoll, weil viele Fragen schon vor Ort eingegrenzt werden können. Die Service-Seite empfiehlt deshalb ausdrücklich, gefundene Signaturen vor dem Besuch mitzuteilen, damit die gewünschten Einheiten vorbereitet werden können. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/angebot-und-service/))
Vor Ort setzt das Stadtarchiv diese digitale Vorbereitung mit einem klar strukturierten Lesesaal um. Dort stehen 8 Arbeitsplätze, ein Digitalisierungszelt, ein Mikrofilmarbeitsplatz und ein Recherche-PC zur Verfügung. Archivalien und Bücher können nicht ausgeliehen werden; Benutzung vor Ort ist jedoch gebührenfrei, während für umfangreiche Recherchen durch das Archivpersonal Gebühren anfallen können. Außerdem gilt: Bestellungen sind begrenzt, pro Tag können maximal 15 Einheiten in den Lesesaal bestellt werden, überformatige Archivalien wie Zeitungsbände nach Absprache bis zu 10 Einheiten. Das Stadtarchiv informiert auch darüber, dass Fotografieren und Abfotografieren von Archivgut grundsätzlich möglich ist, aber rechtlichen und konservatorischen Einschränkungen unterliegt. Seit Februar 2022 gibt es dafür sogar ein ScanTent beziehungsweise Scanzelt, mit dem historische Dokumente und Bücher bis A3-Größe mit dem Smartphone digitalisiert werden können. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das ein echter Vorteil, weil sich Arbeitsnotizen, Bildaufnahmen und Rechercheschritte so deutlich effizienter verbinden lassen. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/angebot-und-service/))
Führungen, Tag der offenen Tür und Fotos vom neuen Stadtarchiv
Der Suchbegriff Stadtarchiv Bayreuth Tag der offenen Tür ist eng mit der aktuellen Entwicklung des Hauses verbunden. Die Stadt hat das neue Archiv 2026 nicht nur als Verwaltungsstandort in Betrieb genommen, sondern auch als Ort der Begegnung geöffnet. Am 13. Juni 2026 fand ein Tag der offenen Tür statt, bei dem interessierte Bürgerinnen und Bürger zwischen 11:00 und 15:00 Uhr eine Ausstellung zur Geschichte des alten und neuen Stadtarchivs sehen konnten. Zusätzlich wurden zur halben Stunde Führungen durch die Magazinräume angeboten, also durch jene Bereiche, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Bereits im Februar 2026 waren Führungen durch das neue Stadtarchiv ausgebucht, was den hohen Zuspruch aus der Stadtgesellschaft unterstreicht. Für Gruppen sind weitere Führungen möglich; Vereine und andere Organisationen können Touren für 10 bis maximal 15 Personen anfragen. Damit zeigt das Archiv, dass es nicht nur für Forschung, sondern auch für Vermittlung und kulturelle Bildung offensteht. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/))
Auch das Interesse an Fotos und Eindrücken wird auf der städtischen Seite gut bedient. Die offiziellen Beiträge zeigen Bildmotive vom Foyer, vom künftigen Leseraum, von den Magazinräumen, von der Baustelle, vom Dach mit Technik und Photovoltaikanlage sowie von der sanierten Leers’schen Villa. Hinzu kommen Bildgalerien zum Umzug und zahlreiche thematische Fotos in den Neuigkeiten aus dem Archiv. Für Suchanfragen nach Stadtarchiv Bayreuth Fotos ist das wichtig, weil sich der Charakter des Hauses nicht allein über Texte, sondern auch über visuelle Eindrücke erschließt. Das neue Archiv wirkt dadurch offen, hell und funktional, ohne seinen historischen Bezug zu verlieren. Genau dieses Zusammenspiel aus moderner Architektur und historischer Tiefe macht den Standort für Stadtspaziergänge, Kulturinteressierte und Lokalhistoriker so attraktiv. Wer sich vor dem Besuch einen Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Website genug Bildmaterial, um Atmosphäre, Raumwirkung und Arbeitsumfeld bereits vorab einschätzen zu können. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Geschichte, Aufgaben, Personenstandsregister und Service für Forschende
Das Stadtarchiv Bayreuth verfügt über eine lange und bewegte Geschichte. Schon nach den Stadtbränden des frühen 17. Jahrhunderts wurde das Gewölbe im Spitalhof für die Stadtregistratur genutzt. 1609 regte der Stadtschreiber Wolf Heller die Unterbringung des Archivs im Gewölberaum des Hospitalgebäudes an und gilt damit gewissermaßen als erster Bayreuther Archivar. 1923 wurden die historischen Unterlagen erstmals systematisch geordnet, 1963 wurde mit Dr. Wilhelm Müller eine hauptamtliche Führung eingerichtet. Die Archivgeschichte reicht aber noch weiter zurück: Die Stadt weist auf eine mehr als 400-jährige Tradition hin und macht deutlich, dass Bayreuth immer wieder mit Verlusten zu kämpfen hatte, etwa durch den Hussitensturm 1430, die Stadtbrände 1605 und 1621 sowie die Bombardierung 1945, bei der die städtische Registratur im Rathaus verbrannte. Umso bedeutender ist die heutige Aufgabe des Hauses: Es bewertet, übernimmt, erschließt und erhält Schriftgut der Verwaltung und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/neuigkeiten-aus-dem-archiv/archivgeschichte/))
Auch der Umfang der Bestände zeigt die Bedeutung des Hauses. Das Archiv verwahrt derzeit etwa 1.300 Regalmeter Archivalien vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, darunter Akten, Urkunden, Amtsbücher, Rechnungsbände, Zeitungen, Karten und Pläne, Fotos, Postkarten, Nachlässe und Theaterzettel. Die ältesten Archivalien reichen bis 1430 zurück. Für die Forschung sind zudem die Personenstandsregister relevant: Das Stadtarchiv verwahrt Geburtsregister von 1876 bis 1914, Heiratsregister von 1876 bis 1944 und Sterberegister von 1876 bis 1994; für Reproduktionen gibt es einen eigenen Online-Dienst. Wer nach Familiengeschichten, Hausgeschichten oder historischen Personen sucht, findet auf der FAQ-Seite außerdem zahlreiche Hinweissammlungen und Online-Detailerfassungen, etwa zu Bürgeraufnahmen, Bürgerrechtsanträgen, Heimatrechtsangelegenheiten oder Zunftbüchern. Und auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Die Serviceseite nennt Praktika für Studierende, Auszubildende und Schülerinnen und Schüler. Damit verbindet das Stadtarchiv klassische Quellenarbeit, digitale Recherchehilfen und Vermittlungskompetenz zu einem modernen Serviceangebot für Bayreuth und die Region. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/wir-ueber-uns/))
Quellen:
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Stadtarchiv Bayreuth | Öffnungszeiten & Findmittel
Das Stadtarchiv Bayreuth ist weit mehr als ein Aufbewahrungsort für Akten. Es bündelt die schriftliche Erinnerung der Stadt, macht Bestände für Forschung und Bürgeranliegen zugänglich und dient als Anlaufstelle für genealogische, heimatgeschichtliche und verwaltungsbezogene Recherchen. Seit dem Umzug in die Seestraße 1 ist das Archiv im neuen Domizil enger mit Lesesaal, Seminarraum und Foyer verknüpft als früher im Spitalhof. Gleichzeitig bleibt die historische Dimension spürbar: Das Haus verwahrt Unterlagen aus mehreren Jahrhunderten, bietet Online-Findmittel und ist durch Führungen, offene Tage und Rechercheberatung erlebbar. Wer Öffnungszeiten, Anfahrt, Parken, Findmittel oder Personenstandsregister sucht, findet hier einen kompakten Überblick mit den wichtigsten Fakten aus der städtischen Website.
([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/stadtverwaltung/referate-aemter/aemter-a-z/archiv/))Öffnungszeiten, Anreise und Parken beim Stadtarchiv Bayreuth
Für viele Besucherinnen und Besucher beginnt der Kontakt mit dem Stadtarchiv Bayreuth ganz pragmatisch: Wann ist geöffnet, wie komme ich hin und wo kann ich parken? Genau hier liefert die Stadt verlässliche, aktuelle Angaben. Seit dem 16. Juni 2026 gilt der Regelbetrieb mit den Öffnungszeiten montags geschlossen, dienstags und donnerstags von 8:30 bis 16:00 Uhr, mittwochs von 8:30 bis 17:00 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr. Der öffentliche Bereich kann während dieser Zeiten besucht werden, doch die Stadt empfiehlt ausdrücklich eine vorherige Kontaktaufnahme, damit Anliegen vorbereitet werden können und Wartezeiten möglichst vermieden werden. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie Signaturen mitbringen, Reproduktionen anfragen oder eine umfangreichere Recherche planen. Das Archiv betont außerdem, dass der Lesesaal ein klar strukturierter Ort für konzentriertes Arbeiten ist und dass persönliche Benutzung grundsätzlich möglich bleibt. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/stadtverwaltung/referate-aemter/aemter-a-z/archiv/))
Auch die Anreise ist klar beschrieben und damit für Suchanfragen nach Stadtarchiv Bayreuth Anfahrt und Stadtarchiv Bayreuth parken besonders relevant. Vom Bayreuther Hauptbahnhof sind es laut städtischer Seite etwa 15 Gehminuten; empfohlen wird die Unterführung Richtung Tunnelstraße, dann weiter über die Brandenburger Straße bis zur Kreuzung Berneckerstraße. Wer mit dem Bus kommt, nutzt die Haltestellen Berneckerstr. 11 oder Ordenskirche. Mit dem Auto gibt es Parkmöglichkeiten in der Seestraße am Straßenrand oder fußläufig Hinter der Kirche; zusätzlich weist die Stadt auf einen Behindertenparkplatz im Innenhof zwischen Villa und Neubau hin. Wichtig ist außerdem der Hinweis auf die Brandenburgerstraße, in der eine zweistündige Parkscheibenregelung gilt. Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität ist die barrierefreie Verbindung zwischen Leers’scher Villa und Neubau ein weiterer Pluspunkt, weil der Zugang zum Haus damit deutlich komfortabler wird. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/))
Neubau, Eröffnung und die neuen Räume an der Seestraße 1
Der Neubau des Stadtarchivs ist eines der markantesten Kulturprojekte der Stadt Bayreuth der vergangenen Jahre. Auf dem rückwärtigen Grundstück der ehemaligen Leers’schen Villa entstand ein Bau mit rund 2.300 Quadratmetern Nutzfläche, dessen Herzstück die Magazinräume im Ober- und Untergeschoss bilden. Im Erdgeschoss an der Seestraße empfängt ein verglastes Foyer die Besucherinnen und Besucher und bindet an Lesesaal und Seminarraum an. Zusätzlich soll Raum für Depotflächen der städtischen Museen vorgehalten werden. In der sanierten Leers’schen Villa selbst sind künftig die Büros der Mitarbeitenden untergebracht; im Dachgeschoss entstehen weitere Arbeitsräume, im Obergeschoss ein Besprechungsraum. Besonders wichtig für den praktischen Alltag ist die barrierefreie Verbindung zwischen beiden Gebäuden. So vereint der Standort historisches Ambiente, sichere Aufbewahrung und moderne Arbeitsbedingungen auf engem Raum. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Die Baugeschichte zeigt, wie langfristig die Stadt dieses Projekt entwickelt hat. Schon lange war ein neues Domizil notwendig, weil der frühere Standort in Platz, Brandschutz und Sanierungszustand an Grenzen stieß. 2018 wurde das Architekturbüro Hartmann + Helm mit der Planung beauftragt, im März 2022 erfolgte die endgültige Baugenehmigung. Im Oktober 2023 wurde die Grundsteinlegung gefeiert, im Mai 2024 folgte das Richtfest, und im Oktober 2025 berichtete die Stadt von Arbeiten auf der Zielgeraden. Für Neubau und Sanierung wurden voraussichtlich 20,3 Millionen Euro veranschlagt, unter anderem finanziert durch die Oberfrankenstiftung, die Städtebauförderung und den Kulturfonds. Auf der aktuellen Archivseite ist außerdem nachzulesen, dass nahezu alle 3.800 Umzugskartons mit Archivgut in den neuen Magazinen eingeräumt wurden und dass am 13. Juni 2026 ein Tag der offenen Tür zur Wiedereröffnung stattfand, bevor am 16. Juni 2026 der Regelbetrieb mit neuen Öffnungszeiten startete. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Findmittel, Beständeübersicht und Recherchen von zuhause aus
Wer nach Stadtarchiv Bayreuth Findmittel sucht, will meist schnell wissen, wie tief die Recherche schon vor dem ersten Besuch geplant werden kann. Genau dafür stellt das Archiv eine Beständeübersicht mit diversen Online-Findmitteln bereit. Dort können Interessierte bereits von zuhause aus prüfen, welche Bestände existieren, wie sie erschlossen sind und welche Signaturen relevant sein könnten. Die Seite weist zudem darauf hin, dass die Erschließungsinformationen nach und nach in ein Archivdatenbank-System überführt werden, das künftig die gesamte Tektonik mit Informationen zu allen Beständen zugänglich machen soll. Das ist für Familienforschung, Lokalgeschichte, Hausforschung oder thematische Recherchen besonders wertvoll, weil viele Fragen schon vor Ort eingegrenzt werden können. Die Service-Seite empfiehlt deshalb ausdrücklich, gefundene Signaturen vor dem Besuch mitzuteilen, damit die gewünschten Einheiten vorbereitet werden können. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/angebot-und-service/))
Vor Ort setzt das Stadtarchiv diese digitale Vorbereitung mit einem klar strukturierten Lesesaal um. Dort stehen 8 Arbeitsplätze, ein Digitalisierungszelt, ein Mikrofilmarbeitsplatz und ein Recherche-PC zur Verfügung. Archivalien und Bücher können nicht ausgeliehen werden; Benutzung vor Ort ist jedoch gebührenfrei, während für umfangreiche Recherchen durch das Archivpersonal Gebühren anfallen können. Außerdem gilt: Bestellungen sind begrenzt, pro Tag können maximal 15 Einheiten in den Lesesaal bestellt werden, überformatige Archivalien wie Zeitungsbände nach Absprache bis zu 10 Einheiten. Das Stadtarchiv informiert auch darüber, dass Fotografieren und Abfotografieren von Archivgut grundsätzlich möglich ist, aber rechtlichen und konservatorischen Einschränkungen unterliegt. Seit Februar 2022 gibt es dafür sogar ein ScanTent beziehungsweise Scanzelt, mit dem historische Dokumente und Bücher bis A3-Größe mit dem Smartphone digitalisiert werden können. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das ein echter Vorteil, weil sich Arbeitsnotizen, Bildaufnahmen und Rechercheschritte so deutlich effizienter verbinden lassen. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/angebot-und-service/))
Führungen, Tag der offenen Tür und Fotos vom neuen Stadtarchiv
Der Suchbegriff Stadtarchiv Bayreuth Tag der offenen Tür ist eng mit der aktuellen Entwicklung des Hauses verbunden. Die Stadt hat das neue Archiv 2026 nicht nur als Verwaltungsstandort in Betrieb genommen, sondern auch als Ort der Begegnung geöffnet. Am 13. Juni 2026 fand ein Tag der offenen Tür statt, bei dem interessierte Bürgerinnen und Bürger zwischen 11:00 und 15:00 Uhr eine Ausstellung zur Geschichte des alten und neuen Stadtarchivs sehen konnten. Zusätzlich wurden zur halben Stunde Führungen durch die Magazinräume angeboten, also durch jene Bereiche, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Bereits im Februar 2026 waren Führungen durch das neue Stadtarchiv ausgebucht, was den hohen Zuspruch aus der Stadtgesellschaft unterstreicht. Für Gruppen sind weitere Führungen möglich; Vereine und andere Organisationen können Touren für 10 bis maximal 15 Personen anfragen. Damit zeigt das Archiv, dass es nicht nur für Forschung, sondern auch für Vermittlung und kulturelle Bildung offensteht. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/))
Auch das Interesse an Fotos und Eindrücken wird auf der städtischen Seite gut bedient. Die offiziellen Beiträge zeigen Bildmotive vom Foyer, vom künftigen Leseraum, von den Magazinräumen, von der Baustelle, vom Dach mit Technik und Photovoltaikanlage sowie von der sanierten Leers’schen Villa. Hinzu kommen Bildgalerien zum Umzug und zahlreiche thematische Fotos in den Neuigkeiten aus dem Archiv. Für Suchanfragen nach Stadtarchiv Bayreuth Fotos ist das wichtig, weil sich der Charakter des Hauses nicht allein über Texte, sondern auch über visuelle Eindrücke erschließt. Das neue Archiv wirkt dadurch offen, hell und funktional, ohne seinen historischen Bezug zu verlieren. Genau dieses Zusammenspiel aus moderner Architektur und historischer Tiefe macht den Standort für Stadtspaziergänge, Kulturinteressierte und Lokalhistoriker so attraktiv. Wer sich vor dem Besuch einen Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Website genug Bildmaterial, um Atmosphäre, Raumwirkung und Arbeitsumfeld bereits vorab einschätzen zu können. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Geschichte, Aufgaben, Personenstandsregister und Service für Forschende
Das Stadtarchiv Bayreuth verfügt über eine lange und bewegte Geschichte. Schon nach den Stadtbränden des frühen 17. Jahrhunderts wurde das Gewölbe im Spitalhof für die Stadtregistratur genutzt. 1609 regte der Stadtschreiber Wolf Heller die Unterbringung des Archivs im Gewölberaum des Hospitalgebäudes an und gilt damit gewissermaßen als erster Bayreuther Archivar. 1923 wurden die historischen Unterlagen erstmals systematisch geordnet, 1963 wurde mit Dr. Wilhelm Müller eine hauptamtliche Führung eingerichtet. Die Archivgeschichte reicht aber noch weiter zurück: Die Stadt weist auf eine mehr als 400-jährige Tradition hin und macht deutlich, dass Bayreuth immer wieder mit Verlusten zu kämpfen hatte, etwa durch den Hussitensturm 1430, die Stadtbrände 1605 und 1621 sowie die Bombardierung 1945, bei der die städtische Registratur im Rathaus verbrannte. Umso bedeutender ist die heutige Aufgabe des Hauses: Es bewertet, übernimmt, erschließt und erhält Schriftgut der Verwaltung und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/neuigkeiten-aus-dem-archiv/archivgeschichte/))
Auch der Umfang der Bestände zeigt die Bedeutung des Hauses. Das Archiv verwahrt derzeit etwa 1.300 Regalmeter Archivalien vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, darunter Akten, Urkunden, Amtsbücher, Rechnungsbände, Zeitungen, Karten und Pläne, Fotos, Postkarten, Nachlässe und Theaterzettel. Die ältesten Archivalien reichen bis 1430 zurück. Für die Forschung sind zudem die Personenstandsregister relevant: Das Stadtarchiv verwahrt Geburtsregister von 1876 bis 1914, Heiratsregister von 1876 bis 1944 und Sterberegister von 1876 bis 1994; für Reproduktionen gibt es einen eigenen Online-Dienst. Wer nach Familiengeschichten, Hausgeschichten oder historischen Personen sucht, findet auf der FAQ-Seite außerdem zahlreiche Hinweissammlungen und Online-Detailerfassungen, etwa zu Bürgeraufnahmen, Bürgerrechtsanträgen, Heimatrechtsangelegenheiten oder Zunftbüchern. Und auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Die Serviceseite nennt Praktika für Studierende, Auszubildende und Schülerinnen und Schüler. Damit verbindet das Stadtarchiv klassische Quellenarbeit, digitale Recherchehilfen und Vermittlungskompetenz zu einem modernen Serviceangebot für Bayreuth und die Region. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/wir-ueber-uns/))
Quellen:
Stadtarchiv Bayreuth | Öffnungszeiten & Findmittel
Das Stadtarchiv Bayreuth ist weit mehr als ein Aufbewahrungsort für Akten. Es bündelt die schriftliche Erinnerung der Stadt, macht Bestände für Forschung und Bürgeranliegen zugänglich und dient als Anlaufstelle für genealogische, heimatgeschichtliche und verwaltungsbezogene Recherchen. Seit dem Umzug in die Seestraße 1 ist das Archiv im neuen Domizil enger mit Lesesaal, Seminarraum und Foyer verknüpft als früher im Spitalhof. Gleichzeitig bleibt die historische Dimension spürbar: Das Haus verwahrt Unterlagen aus mehreren Jahrhunderten, bietet Online-Findmittel und ist durch Führungen, offene Tage und Rechercheberatung erlebbar. Wer Öffnungszeiten, Anfahrt, Parken, Findmittel oder Personenstandsregister sucht, findet hier einen kompakten Überblick mit den wichtigsten Fakten aus der städtischen Website.
([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/stadtverwaltung/referate-aemter/aemter-a-z/archiv/))Öffnungszeiten, Anreise und Parken beim Stadtarchiv Bayreuth
Für viele Besucherinnen und Besucher beginnt der Kontakt mit dem Stadtarchiv Bayreuth ganz pragmatisch: Wann ist geöffnet, wie komme ich hin und wo kann ich parken? Genau hier liefert die Stadt verlässliche, aktuelle Angaben. Seit dem 16. Juni 2026 gilt der Regelbetrieb mit den Öffnungszeiten montags geschlossen, dienstags und donnerstags von 8:30 bis 16:00 Uhr, mittwochs von 8:30 bis 17:00 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr. Der öffentliche Bereich kann während dieser Zeiten besucht werden, doch die Stadt empfiehlt ausdrücklich eine vorherige Kontaktaufnahme, damit Anliegen vorbereitet werden können und Wartezeiten möglichst vermieden werden. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie Signaturen mitbringen, Reproduktionen anfragen oder eine umfangreichere Recherche planen. Das Archiv betont außerdem, dass der Lesesaal ein klar strukturierter Ort für konzentriertes Arbeiten ist und dass persönliche Benutzung grundsätzlich möglich bleibt. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/stadtverwaltung/referate-aemter/aemter-a-z/archiv/))
Auch die Anreise ist klar beschrieben und damit für Suchanfragen nach Stadtarchiv Bayreuth Anfahrt und Stadtarchiv Bayreuth parken besonders relevant. Vom Bayreuther Hauptbahnhof sind es laut städtischer Seite etwa 15 Gehminuten; empfohlen wird die Unterführung Richtung Tunnelstraße, dann weiter über die Brandenburger Straße bis zur Kreuzung Berneckerstraße. Wer mit dem Bus kommt, nutzt die Haltestellen Berneckerstr. 11 oder Ordenskirche. Mit dem Auto gibt es Parkmöglichkeiten in der Seestraße am Straßenrand oder fußläufig Hinter der Kirche; zusätzlich weist die Stadt auf einen Behindertenparkplatz im Innenhof zwischen Villa und Neubau hin. Wichtig ist außerdem der Hinweis auf die Brandenburgerstraße, in der eine zweistündige Parkscheibenregelung gilt. Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität ist die barrierefreie Verbindung zwischen Leers’scher Villa und Neubau ein weiterer Pluspunkt, weil der Zugang zum Haus damit deutlich komfortabler wird. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/))
Neubau, Eröffnung und die neuen Räume an der Seestraße 1
Der Neubau des Stadtarchivs ist eines der markantesten Kulturprojekte der Stadt Bayreuth der vergangenen Jahre. Auf dem rückwärtigen Grundstück der ehemaligen Leers’schen Villa entstand ein Bau mit rund 2.300 Quadratmetern Nutzfläche, dessen Herzstück die Magazinräume im Ober- und Untergeschoss bilden. Im Erdgeschoss an der Seestraße empfängt ein verglastes Foyer die Besucherinnen und Besucher und bindet an Lesesaal und Seminarraum an. Zusätzlich soll Raum für Depotflächen der städtischen Museen vorgehalten werden. In der sanierten Leers’schen Villa selbst sind künftig die Büros der Mitarbeitenden untergebracht; im Dachgeschoss entstehen weitere Arbeitsräume, im Obergeschoss ein Besprechungsraum. Besonders wichtig für den praktischen Alltag ist die barrierefreie Verbindung zwischen beiden Gebäuden. So vereint der Standort historisches Ambiente, sichere Aufbewahrung und moderne Arbeitsbedingungen auf engem Raum. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Die Baugeschichte zeigt, wie langfristig die Stadt dieses Projekt entwickelt hat. Schon lange war ein neues Domizil notwendig, weil der frühere Standort in Platz, Brandschutz und Sanierungszustand an Grenzen stieß. 2018 wurde das Architekturbüro Hartmann + Helm mit der Planung beauftragt, im März 2022 erfolgte die endgültige Baugenehmigung. Im Oktober 2023 wurde die Grundsteinlegung gefeiert, im Mai 2024 folgte das Richtfest, und im Oktober 2025 berichtete die Stadt von Arbeiten auf der Zielgeraden. Für Neubau und Sanierung wurden voraussichtlich 20,3 Millionen Euro veranschlagt, unter anderem finanziert durch die Oberfrankenstiftung, die Städtebauförderung und den Kulturfonds. Auf der aktuellen Archivseite ist außerdem nachzulesen, dass nahezu alle 3.800 Umzugskartons mit Archivgut in den neuen Magazinen eingeräumt wurden und dass am 13. Juni 2026 ein Tag der offenen Tür zur Wiedereröffnung stattfand, bevor am 16. Juni 2026 der Regelbetrieb mit neuen Öffnungszeiten startete. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Findmittel, Beständeübersicht und Recherchen von zuhause aus
Wer nach Stadtarchiv Bayreuth Findmittel sucht, will meist schnell wissen, wie tief die Recherche schon vor dem ersten Besuch geplant werden kann. Genau dafür stellt das Archiv eine Beständeübersicht mit diversen Online-Findmitteln bereit. Dort können Interessierte bereits von zuhause aus prüfen, welche Bestände existieren, wie sie erschlossen sind und welche Signaturen relevant sein könnten. Die Seite weist zudem darauf hin, dass die Erschließungsinformationen nach und nach in ein Archivdatenbank-System überführt werden, das künftig die gesamte Tektonik mit Informationen zu allen Beständen zugänglich machen soll. Das ist für Familienforschung, Lokalgeschichte, Hausforschung oder thematische Recherchen besonders wertvoll, weil viele Fragen schon vor Ort eingegrenzt werden können. Die Service-Seite empfiehlt deshalb ausdrücklich, gefundene Signaturen vor dem Besuch mitzuteilen, damit die gewünschten Einheiten vorbereitet werden können. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/angebot-und-service/))
Vor Ort setzt das Stadtarchiv diese digitale Vorbereitung mit einem klar strukturierten Lesesaal um. Dort stehen 8 Arbeitsplätze, ein Digitalisierungszelt, ein Mikrofilmarbeitsplatz und ein Recherche-PC zur Verfügung. Archivalien und Bücher können nicht ausgeliehen werden; Benutzung vor Ort ist jedoch gebührenfrei, während für umfangreiche Recherchen durch das Archivpersonal Gebühren anfallen können. Außerdem gilt: Bestellungen sind begrenzt, pro Tag können maximal 15 Einheiten in den Lesesaal bestellt werden, überformatige Archivalien wie Zeitungsbände nach Absprache bis zu 10 Einheiten. Das Stadtarchiv informiert auch darüber, dass Fotografieren und Abfotografieren von Archivgut grundsätzlich möglich ist, aber rechtlichen und konservatorischen Einschränkungen unterliegt. Seit Februar 2022 gibt es dafür sogar ein ScanTent beziehungsweise Scanzelt, mit dem historische Dokumente und Bücher bis A3-Größe mit dem Smartphone digitalisiert werden können. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das ein echter Vorteil, weil sich Arbeitsnotizen, Bildaufnahmen und Rechercheschritte so deutlich effizienter verbinden lassen. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/angebot-und-service/))
Führungen, Tag der offenen Tür und Fotos vom neuen Stadtarchiv
Der Suchbegriff Stadtarchiv Bayreuth Tag der offenen Tür ist eng mit der aktuellen Entwicklung des Hauses verbunden. Die Stadt hat das neue Archiv 2026 nicht nur als Verwaltungsstandort in Betrieb genommen, sondern auch als Ort der Begegnung geöffnet. Am 13. Juni 2026 fand ein Tag der offenen Tür statt, bei dem interessierte Bürgerinnen und Bürger zwischen 11:00 und 15:00 Uhr eine Ausstellung zur Geschichte des alten und neuen Stadtarchivs sehen konnten. Zusätzlich wurden zur halben Stunde Führungen durch die Magazinräume angeboten, also durch jene Bereiche, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Bereits im Februar 2026 waren Führungen durch das neue Stadtarchiv ausgebucht, was den hohen Zuspruch aus der Stadtgesellschaft unterstreicht. Für Gruppen sind weitere Führungen möglich; Vereine und andere Organisationen können Touren für 10 bis maximal 15 Personen anfragen. Damit zeigt das Archiv, dass es nicht nur für Forschung, sondern auch für Vermittlung und kulturelle Bildung offensteht. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/))
Auch das Interesse an Fotos und Eindrücken wird auf der städtischen Seite gut bedient. Die offiziellen Beiträge zeigen Bildmotive vom Foyer, vom künftigen Leseraum, von den Magazinräumen, von der Baustelle, vom Dach mit Technik und Photovoltaikanlage sowie von der sanierten Leers’schen Villa. Hinzu kommen Bildgalerien zum Umzug und zahlreiche thematische Fotos in den Neuigkeiten aus dem Archiv. Für Suchanfragen nach Stadtarchiv Bayreuth Fotos ist das wichtig, weil sich der Charakter des Hauses nicht allein über Texte, sondern auch über visuelle Eindrücke erschließt. Das neue Archiv wirkt dadurch offen, hell und funktional, ohne seinen historischen Bezug zu verlieren. Genau dieses Zusammenspiel aus moderner Architektur und historischer Tiefe macht den Standort für Stadtspaziergänge, Kulturinteressierte und Lokalhistoriker so attraktiv. Wer sich vor dem Besuch einen Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Website genug Bildmaterial, um Atmosphäre, Raumwirkung und Arbeitsumfeld bereits vorab einschätzen zu können. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/planen-bauen/aktuelle-bauprojekte/neubau-stadtarchiv/))
Geschichte, Aufgaben, Personenstandsregister und Service für Forschende
Das Stadtarchiv Bayreuth verfügt über eine lange und bewegte Geschichte. Schon nach den Stadtbränden des frühen 17. Jahrhunderts wurde das Gewölbe im Spitalhof für die Stadtregistratur genutzt. 1609 regte der Stadtschreiber Wolf Heller die Unterbringung des Archivs im Gewölberaum des Hospitalgebäudes an und gilt damit gewissermaßen als erster Bayreuther Archivar. 1923 wurden die historischen Unterlagen erstmals systematisch geordnet, 1963 wurde mit Dr. Wilhelm Müller eine hauptamtliche Führung eingerichtet. Die Archivgeschichte reicht aber noch weiter zurück: Die Stadt weist auf eine mehr als 400-jährige Tradition hin und macht deutlich, dass Bayreuth immer wieder mit Verlusten zu kämpfen hatte, etwa durch den Hussitensturm 1430, die Stadtbrände 1605 und 1621 sowie die Bombardierung 1945, bei der die städtische Registratur im Rathaus verbrannte. Umso bedeutender ist die heutige Aufgabe des Hauses: Es bewertet, übernimmt, erschließt und erhält Schriftgut der Verwaltung und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/neuigkeiten-aus-dem-archiv/archivgeschichte/))
Auch der Umfang der Bestände zeigt die Bedeutung des Hauses. Das Archiv verwahrt derzeit etwa 1.300 Regalmeter Archivalien vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, darunter Akten, Urkunden, Amtsbücher, Rechnungsbände, Zeitungen, Karten und Pläne, Fotos, Postkarten, Nachlässe und Theaterzettel. Die ältesten Archivalien reichen bis 1430 zurück. Für die Forschung sind zudem die Personenstandsregister relevant: Das Stadtarchiv verwahrt Geburtsregister von 1876 bis 1914, Heiratsregister von 1876 bis 1944 und Sterberegister von 1876 bis 1994; für Reproduktionen gibt es einen eigenen Online-Dienst. Wer nach Familiengeschichten, Hausgeschichten oder historischen Personen sucht, findet auf der FAQ-Seite außerdem zahlreiche Hinweissammlungen und Online-Detailerfassungen, etwa zu Bürgeraufnahmen, Bürgerrechtsanträgen, Heimatrechtsangelegenheiten oder Zunftbüchern. Und auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Die Serviceseite nennt Praktika für Studierende, Auszubildende und Schülerinnen und Schüler. Damit verbindet das Stadtarchiv klassische Quellenarbeit, digitale Recherchehilfen und Vermittlungskompetenz zu einem modernen Serviceangebot für Bayreuth und die Region. ([bayreuth.de](https://www.bayreuth.de/rathaus-buergerservice/bildung-wissen/stadtarchiv/wir-ueber-uns/))
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