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Regionalliga Bayern: Unterhaching siegt spät

Unterhaching jubelt in der Nachspielzeit: Big Points im Aufstiegsrennen

Die SpVgg Unterhaching hat am 31. Spieltag der Regionalliga Bayern bei der SpVgg Bayreuth einen späten 3:2-Auswärtssieg gefeiert. In einer Partie, die lange von Standardsituationen geprägt war, drehten die Gäste einen frühen Rückstand, kassierten nach dem Seitenwechsel den Ausgleich – und schlugen dann doch noch in der 90.+8 Minute durch Alexander Winkler zu. Für Unterhaching sind es im Endspurt wichtige Zähler im Rennen um die Spitzenplätze, Bayreuth bleibt mit 37 Punkten Zwölfter.

Bayreuth startet stark, Unterhaching antwortet vor der Pause

Bayreuth erwischte den besseren Beginn und belohnte sich früh: In der 4. Minute traf Deniz Koc nach einer Ecke zum 1:0. Die Gastgeber gingen mit einem Polster von neun Punkten auf die Abstiegsränge in diese Partie – und spielten den Auftakt entsprechend selbstbewusst.

Unterhaching brauchte einen Moment, fand dann aber über mehr Kontrolle und gefährlichere Standards in die Begegnung. In der 26. Minute glich Jeroen Krupa per Elfmeter aus, nachdem Alexander Seidel den Ball mit der Hand gespielt hatte. Kurz vor der Pause folgte der nächste Wirkungstreffer nach ruhendem Ball: Manuel Stiefler köpfte eine Ecke zum 2:1 ein. Unter dem Strich stand zur Halbzeit eine Unterhachinger Führung – effizient, aber auch ein Hinweis darauf, wie entscheidend die vorbereiteten Situationen waren.

Standards prägen die Partie auf beiden Seiten

Dass Unterhaching die Partie nach dem frühen 0:1 drehen konnte, lag vor allem daran, wie konsequent die Gäste ihre Standards ausspielten: Der Ausgleich fiel vom Punkt, das 2:1 nach einer Ecke. Solche Szenen sind gerade in engen Spielen oft der Unterschied – weil Abläufe einstudiert sind und Fehler in Zuordnung oder Timing sofort bestraft werden.

Bayreuth kam nach dem Seitenwechsel ebenfalls über einen Standard zurück. Nach einer Ecke von Tino Lennerth klärte Unterhaching nur unzureichend, Leon Bucher nahm den Abpraller direkt und traf per Volley aus 25 Metern zum 2:2. Der Treffer kippte die Statik des Spiels: Aus einem verwaltbaren Vorsprung wurde für Unterhaching wieder eine offene Schlussphase, in der beide Teams auf den nächsten Fehler oder den nächsten sauberen Moment nach ruhendem Ball lauerten.

Winkler trifft spät, Bayreuth bleibt Zwölfter

In der Schlussphase blieb es umkämpft und eng, klare Feldvorteile waren kaum auszumachen. Die Entscheidung fiel erst tief in der Nachspielzeit: Alexander Winkler erzielte in der 90.+8 Minute das 3:2 für Unterhaching und sicherte den Gästen den späten Auswärtssieg.

Für Unterhaching sind das im Aufstiegskampf wertvolle Punkte – gerade in einer Liga, in der einzelne Ergebnisse im Saisonfinale besonders schwer wiegen. Bayreuth dagegen bleibt trotz engagiertem Auftritt bei 37 Punkten und Rang zwölf; an der Tabellenlage der Gastgeber ändert die Niederlage damit zunächst nichts.

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