The Creative Life of Research im FZA Bayreuth: Forschung als Kunsterlebnis


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Wenn Forschung zu Kunst wird: Begegnungen mit afrikanischen Welten
Die Vernissage The Creative Life of Research: Encounters with African Worlds eröffnet am 28. Oktober 2026 in Bayreuth eine Ausstellung, die wissenschaftliche Forschung als kreativen, sinnlichen und relationalen Prozess sichtbar macht. Präsentiert werden die Arbeiten von zwölf Promovierenden der Bayreuth International Graduate School of African Studies, deren Perspektiven Verbindungen durch Afrika und seine Diaspora nachzeichnen.
Künstlerische Forschung zwischen Skizze, Bild und Klang
Im Zentrum der Ausstellung stehen Skizzen, Gemälde, Fotografien, Filme, Feldnotizen und Klangarbeiten. Diese unterschiedlichen Medien zeigen jene Spuren des Forschens, die in klassischen wissenschaftlichen Publikationen häufig unsichtbar bleiben. Die Werke entstehen aus Begegnungen mit afrikanischen Lebenswelten und laden dazu ein, vertraute Denkmuster zu hinterfragen.
Von Benin und Brasilien bis Tunesien und Sudan entfaltet sich ein vielstimmiger geografischer und kultureller Resonanzraum. Die Ausstellung verbindet ästhetische Erfahrung mit kultureller Bildung und eröffnet einen anschaulichen Zugang zu Fragen der Wissensproduktion, Repräsentation und Zusammenarbeit.
Eine Ausstellung über das Entstehen von Wissen
Die Kuratorinnen Nihal Ouazzani Chahdi, Victoria Ifeoluwa Amaechi und Valerie V.V. Gruber verstehen Forschung nicht als abgeschlossenen Vorgang, sondern als offenen Prozess des Zuhörens, Beobachtens und gemeinsamen Neu-Erfindens. Die präsentierten Arbeiten erscheinen als unvollendete, relationale Spuren: Sie zeigen, wie Erkenntnis durch Wahrnehmung, Imagination und soziale Beziehungen Gestalt annimmt.
Damit bewegt sich die Ausstellung an der Schnittstelle von Gegenwartskunst, Afrikastudien und Artistic Research. Malerei, Fotografie, Installation, Film und Klang treten in einen Dialog mit ethnografischen und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Die Ausstellung macht sichtbar, wie eng wissenschaftliche Expertise und künstlerische Gestaltung miteinander verbunden sein können.
Besonderes Programm zur Eröffnung
Die Eröffnung beginnt um 18 Uhr im Seminarraum S 145 des Forschungszentrums Afrika. Grußworte sprechen Prof. Dr. Rüdiger Seesemann, Dekan des Africa Multiple Cluster of Excellence, Prof. Dr. Natasha Kelly, Wissenschaftliche Leiterin des Iwalewahaus, sowie Prof. Dr. Thoko Kaime, Leiter der BIGSAS.
Ein besonderer Höhepunkt ist die einmalige Vorführung von drei Kurz-Dokumentarfilmen aus dem Projekt Marqa von Samah Khalaf Allah. Die Filme beschäftigen sich mit queerer Präsenz während der sudanesischen Revolution und erweitern die Ausstellung um eine filmische, politische und gesellschaftlich engagierte Perspektive.
Offizielle Kanäle von BIGSAS und Africa Multiple:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.africamultiple.uni-bayreuth.de/en/
Fazit: Ein Kunsterlebnis zwischen Wissenschaft und Imagination
Die Vernissage bietet ein außergewöhnliches Kunsterlebnis für alle, die sich für zeitgenössische Kunst, afrikanische Welten, wissenschaftliche Bildproduktion und neue Formen der Wissensvermittlung interessieren. Die Ausstellungsatmosphäre verbindet visuelle Eindrücke, filmische Perspektiven und klangliche Dimensionen zu einer offenen Werkbetrachtung. Wer erleben möchte, wie Forschung über Texte und Daten hinaus in Bilder, Räume und Beziehungen übergeht, sollte diese Ausstellung live im FZA besuchen.








