Der Tod ist ein Arschloch im Friedrichsforum: Ein Dokumentarfilm über Abschied und Lebensmut

Event: Dokufilmreihe "Wirklichkeiten": Der Tod ist ein Arschloch in Friedrichsforum, Kleiner Saal, Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth on 14. Dezember 2026

Datum und Uhrzeit

14. Dezember 2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Friedrichsforum
Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth, Deutschland

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Ein schonungsloser Film über Abschied, Trauer und die Kunst des Lebens

Die Dokufilmreihe Wirklichkeiten zeigt im Friedrichsforum Bayreuth den Dokumentarfilm Der Tod ist ein Arschloch von Michael Schwarz. Am 14. Dezember 2026 begleitet die Kamera den Bestatter Eric Wrede und sein Team bei einer ungewöhnlichen, empathischen und zugleich direkt konfrontierenden Arbeit mit Verstorbenen und Angehörigen.

Zwischen Krematorium, Wohnzimmer und Trauergespräch

Der 2025 entstandene Dokumentarfilm führt in Krematorien, zu Gesprächen mit Trauernden und in Wohnzimmer voller Erinnerungen. Die Ausstellungsatmosphäre einer Kunstpräsentation weicht hier der konzentrierten Kinowahrnehmung: Licht, Räume, Gesichter und Gesten formen eine filmische Werkbetrachtung über Abschiedskultur, Würde und menschliche Nähe.

Ein Porträt jenseits starrer Rituale

Eric Wrede gilt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter. Gemeinsam mit seinem Team begleitet er Menschen durch die Zeit des Abschieds – direkt, warmherzig und ohne falsche Feierlichkeit. Der Film untersucht, wie persönliche Trauerfeiern entstehen können und welche Bedeutung Selbstbestimmung im Umgang mit dem Tod besitzt.

Humor als Zugang zu einem gesellschaftlichen Tabu

Michael Schwarz verbindet beobachtende Dokumentarfilmkunst mit einer lebensbejahenden Perspektive. Zwischen Schmerz, Nähe und trockenem Humor entsteht ein Porträt, das den Tod nicht beschönigt, ihm jedoch einen Platz im Leben zurückgibt. Eine besondere dramaturgische Intensität erhält der Film durch die Geschichte einer an Krebs erkrankten Bekannten, die ihre eigene Beerdigung plant.

Kunsthistorische und gesellschaftliche Einordnung

Als dokumentarische Form verbindet der Film Sozialbeobachtung, Porträt und essayistische Reflexion. Seine Ästhetik entsteht nicht durch inszenierte Effekte, sondern durch die behutsame Beobachtung alltäglicher Rituale. Damit eröffnet die Vorführung einen Raum für kulturelle Bildung und eine ästhetische Erfahrung, in der Fragen nach Erinnerung, Fürsorge und gesellschaftlichem Wandel sichtbar werden.

Fazit: Ein bewegendes Kunsterlebnis im Kino

Besucherinnen und Besucher erwartet ein intensives Kunsterlebnis über Trauer, Sterben und die Würde des Abschieds. Der Tod ist ein Arschloch regt zur Werkbetrachtung und zum persönlichen Nachdenken an, ohne dem Publikum einfache Antworten aufzuzwingen. Wer kulturelle Bildung, anspruchsvollen Dokumentarfilm und eine ungewöhnliche Perspektive auf das Leben sucht, sollte diese Vorführung im Friedrichsforum live erleben.

Offizielle Kanäle von Eric Wrede:

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Quellen:

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