African Feminisms Gathering im Iwalewahaus: Kunst und feministische Zukünfte erleben


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Afrikanische Feminismen in Bayreuth: Kunst, Erinnerung und Zukunft gemeinsam denken
Vom 22. bis 24. Oktober 2026 wird das Iwalewahaus der Universität Bayreuth zum internationalen Ort für künstlerischen Austausch, wissenschaftliche Reflexion und feministische Wissensproduktion. Das African Feminisms Gathering: Shaping Feminist Futures bringt Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Kuratorinnen und Aktivistinnen zusammen, um afrikanische Feminismen aus unterschiedlichen historischen, diasporischen und gesellschaftlichen Perspektiven zu betrachten.
Der Auftakt: Vortrag, Ausstellung und neue Blicke
Am Donnerstag, 22. Oktober, öffnet die Ausstellung ab 17:30 Uhr zur individuellen Werkbetrachtung. Die Ausstellungsatmosphäre verbindet zeitgenössische Kunst, Archivmaterialien und diasporische Geschichten. Historische Werke und aktuelle künstlerische Positionen treten in neue Beziehungen und stellen vertraute Vorstellungen von Sammlung, Erinnerung und kultureller Autorität auf die Probe.
Der offizielle Abend beginnt mit einer Begrüßung durch Prof. Natasha A. Kelly und Dr. Nadine Siegert. Ein Höhepunkt ist die Okwui Enwezor Distinguished Lecture der kenianischen Künstlerin Syowia Kyambi. In ihrer multimedialen Lecture Worlding: Carrying the Sun on Our Backs verbinden sich Klang, Bild, Erinnerung und Erzählung zu einer künstlerischen Reflexion über Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit und Überleben.
Beyond the Sweet and Obvious: African Feminisms Refracted
Im Mittelpunkt der Vernissage steht die von Prof. Dr. Natasha A. Kelly kuratierte Ausstellung Beyond the Sweet and Obvious: African Feminisms Refracted. Ausgangspunkt bildet die Forderung der nigerianischen Künstlerin Colette Omogbai nach einem neuen Blick auf die Kunst. Afrikanische Feminismen dienen als kunsthistorische und gesellschaftliche Linse, durch die die Sammlung des Iwalewahauses neu gelesen wird.
Die Kuratierung fragt danach, wessen Kunst sichtbar wird, wie Wissen weitergegeben wird und wer an der Deutung von Geschichte beteiligt ist. Malerei, Installation, Archiv und zeitgenössische künstlerische Praxis begegnen sich in einer Ausstellung, die kulturelle Bildung als offenen Prozess versteht. Die Werke eröffnen eine ästhetische Erfahrung zwischen sinnlicher Raumwirkung, Erinnerung und politischer Gegenwart.
Drei Tage des Austauschs und der kulturellen Bildung
Das Gathering reicht über die Vernissage hinaus. Gespräche, Performances, Panels und Workshops widmen sich institutioneller Verantwortung, feministischen Archiven, diasporischer Erinnerung und Formen gemeinsamer Zukunftsgestaltung. Künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven treffen auf aktivistische Praxis und machen das Iwalewahaus zu einem lebendigen Ort kollektiver Wissensproduktion.
Am Freitag stehen unter anderem Fragen nach Zugang, Autorität und Verantwortlichkeit von Museen, Archiven und Universitäten im Zentrum. Präsentationen und Performance Lectures untersuchen nachhaltige Entwicklung, Mutterschaft, Erinnerung und Zugehörigkeit. Am Samstag lädt das Archival Futures Lab zu kreativen Workshops ein, darunter Zine-Making, Zukunftsentwürfe für Bibliotheken, feministische Archivpraxis und gemeinsames Hören als Form lebendiger Erinnerung.
Ein Kunsterlebnis zwischen Vergangenheit und Zukunft
Das African Feminisms Gathering verbindet Werkbetrachtung mit gesellschaftlicher Reflexion. Die Besucherinnen und Besucher erleben eine Ausstellung, in der Materialien, Stimmen, Bilder und Archive nicht als abgeschlossene Geschichte erscheinen, sondern als wandelbare Formen des Erinnerns. Die Ausstellungsatmosphäre schafft Raum für Konzentration, Gespräch und neue Perspektiven auf afrikanische Kunst, Diaspora und feministische Bewegungen.
Wer sich für zeitgenössische Kunst, afrikanische Kunstgeschichte, dekoloniale Kuratierung und kulturelle Bildung interessiert, findet hier ein vielschichtiges Kunsterlebnis. Die Vernissage im Iwalewahaus eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu Künstlerinnen, Kuratorinnen und internationalen Stimmen, die über Erinnerung, Sichtbarkeit und feministische Zukünfte nachdenken.
Fazit: Kunst als gemeinsamer Entwurf einer möglichen Zukunft
Das African Feminisms Gathering: Shaping Feminist Futures verspricht eine intensive Verbindung aus Ausstellung, Vortrag, Performance, Diskussion und Workshop. Kunstinteressierte erleben, wie afrikanische Feminismen neue Zugänge zu Sammlung, Geschichte und gesellschaftlicher Veränderung eröffnen. Die Vernissage am 22. Oktober 2026 bietet den idealen Einstieg in dieses inspirierende Programm – ein Besuch im Iwalewahaus bereichert die ästhetische Erfahrung ebenso wie den kritischen Blick auf Kunst und Wissen.
Offizielle Kanäle von House of African Feminisms:
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- Website: https://houseofafricanfeminisms.org/Shaping-Feminist-Futures-Gathering










