Wagners Sohn und Zeitgenossen verzaubert Bayreuth im Friedrichsforum


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Seltene Klangwelten im Friedrichsforum: Bayreuth hört Wagners Sohn und seine Zeitgenossen
Am Sonntag, 9. August 2026, öffnet das Friedrichsforum in Bayreuth seinen Großen Saal für ein außergewöhnliches Orchesterkonzert. Unter dem Titel Wagners Sohn und Zeitgenossen begegnen sich musikalische Raritäten von Hermann Levi, Franz von Hoeßlin, Bruno Walter und Siegfried Wagner – ein Programm, das die Wagner-Rezeption nicht nur feiert, sondern in feinen Schichten neu hörbar macht.
Ein Abend zwischen Spätromantik und Wiederentdeckung
Wer dieses Konzert besucht, erlebt kein routiniertes Standardrepertoire, sondern ein fein kuratiertes Konzerterlebnis mit seltener Strahlkraft. Die Werke erzählen von einer Epoche, in der Dirigenten, Komponisten und musikalische Weggefährten Wagners eigene Handschriften entwickelten. Gerade die Gegenüberstellung von Lied, Orchesterfarbe und dramatischer Zuspitzung verspricht eine intensive Live-Atmosphäre.
Siegfried Wagner im Fokus
Im Zentrum steht Siegfried Wagner, der die Bayreuther Festspiele in schwierigen Zeiten von 1908 bis 1930 leitete und modernisierte. Auf dem Programm stehen Auszüge und Orchesterwerke aus seinem Schaffen, darunter Szenen aus Sternengebot, Der Bärenhäuter und Rainulf und Adelasia sowie die Friedens-Hymne und die Symphonie. So entsteht ein Panorama zwischen Oper, Konzert und musikalischem Erbe.
Selten gespielt, stark im Ausdruck
Auch die Beiträge von Hermann Levi, Franz von Hoeßlin und Bruno Walter setzen markante Farbtupfer. Ihre Musik erweitert den Blick auf die Wagner-Zeit und macht hörbar, wie vielfältig das Umfeld des Bayreuther Kosmos war. Besonders spannend: Die angekündigten Raritäten werden teils als Ur- und Bayreuther Erstaufführungen präsentiert und verleihen dem Abend einen echten Entdeckercharakter.
Der Klangraum des Friedrichsforums
Der Große Saal des Friedrichsforums gilt als moderner, barrierefrei erreichbarer Spielort mitten in Bayreuth. Für ein Orchesterkonzert dieser Art bietet der Raum die passende Balance aus Nähe und akustischer Weite. Sitzplätze, barrierefreies WC, Rollstuhlrampe und Rollstuhlstellplätze sind laut Veranstaltungsangaben vorhanden; außerdem gibt es eine Abendkasse und kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.
Starke Besetzung, klare Autorität
Mit dem Westböhmischen Symphonieorchester, den Solistinnen Sharon Azrieli und Nadja Kristi, dem Bariton Roman Trekel sowie der Leitung von David Robert Coleman steht ein Ensemble auf der Bühne, das fachliche Tiefe und stilistische Präzision mitbringt. Die Einführung übernimmt Achim Bahr. Das ergibt eine Mischung aus musikalischer Expertise, historischer Einordnung und lebendiger Bühnenpräsenz.
Fazit: Dieses Konzert ist ein Muss für alle, die Bayreuth jenseits der großen Wagner-Titel erleben wollen. Seltene Werke, ein besonderer Ort und ein kluges Programm machen den Abend zu einer Einladung an neugierige Klassikfans. Wer musikalische Entdeckungen liebt, sollte sich diesen Termin vormerken und live dabei sein.
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