„Mein Mann das bin hier ich“ im Richard Wagner Museum: Bayreuths Festspielgeschichte neu erlebt


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Ein Abend, an dem Bayreuths Festspielgeschichte weiblich aufleuchtet
Mit der Performance „Mein Mann das bin hier ich“ setzt die studiobühne bayreuth im Richard Wagner Museum einen pointierten Akzent im Jubiläumsprogramm „50/150 – Utopie und Echo“. Die Produktion rückt die Frauen in den Mittelpunkt, die die Festspielgeschichte mitgeprägt, getragen und oft im Schatten gehalten haben. Die Aufführung am 27. Juli 2026 um 17:00 Uhr verbindet Theateratmosphäre, historische Reflexion und performative Zuspitzung zu einem eindringlichen Bühnenerlebnis. ([wagnermuseum.de](https://www.wagnermuseum.de/informationen/aktuelles/50-150-utopie-und-echo-positionen-projektionen-reflexionen-resonanzen-2/))
Frauen, Macht und Erinnerung auf der Bühne
Die Inszenierung von Dorothea Kirschbaum fragt nach den starken Frauen neben, hinter und nach den berühmten Namen der Wagner-Dynastie. Cosima, Winifred und weitere prägende Figuren erscheinen nicht als Randnotiz, sondern als Trägerinnen von Organisation, Rückhalt und ästhetischer Deutungshoheit. Die Dramaturgie setzt auf rasche Rollenwechsel und kurze, präzise Szenen, wodurch Geschichte nicht museal erstarrt, sondern als lebendige Gegenwart erfahrbar wird. ([wagnermuseum.de](https://www.wagnermuseum.de/informationen/aktuelles/50-150-utopie-und-echo-positionen-projektionen-reflexionen-resonanzen-2/))
Zwischen Ausstellungshalle und szenischer Verdichtung
Der Ort selbst verleiht der Performance zusätzliche Spannung: Die Sonderausstellungsfläche im Neubau des Richard Wagner Museums schafft eine Umgebung, in der sich Bühne, Ausstellungsraum und Erinnerungskultur überlagern. Das Publikum erlebt keine distanzierte Vortragsform, sondern ein unmittelbares Spiel mit Präsenz, Sprache und Blickachsen. Gerade im Kontext des Doppeljubiläums entfaltet die Aufführung ihre Kraft als kulturelle Einordnung und als sinnliches Bühnenerlebnis zugleich. ([wagnermuseum.de](https://www.wagnermuseum.de/?utm_source=openai))
Bayreuths Festspielmythos neu gelesen
Das Jubiläumsprogramm versteht sich als Echo auf Richard Wagners ästhetische Utopie und setzt mit der Performance einen bewusst kritischen Kontrapunkt. Statt bloßer Verklärung entsteht ein Blick auf Verantwortung, Machtstrukturen und die Frauen, die das System mitgetragen haben. Diese Perspektive gibt dem Theaterabend Tiefe und Relevanz, weil er nicht nur erzählt, sondern auch befragt. ([wagnermuseum.de](https://www.wagnermuseum.de/informationen/aktuelles/50-150-utopie-und-echo-positionen-projektionen-reflexionen-resonanzen-2/))
Vorfreude auf einen klugen, bewegenden Theaterabend
Wer am 27. Juli in Bayreuth dabei ist, darf eine ebenso kompakte wie gedanklich dichte Performance erwarten: kulturgeschichtlich fundiert, schauspielerisch konzentriert und atmosphärisch nah am Ort. Das Richard Wagner Museum wird für einen Moment selbst zur Bühne einer vielschichtigen Erinnerung. Ein Besuch empfiehlt sich für alle, die Theaterkunst mit historischem Resonanzraum schätzen und Bayreuths Festspielgeschichte neu sehen wollen. ([wagnermuseum.de](https://www.wagnermuseum.de/informationen/aktuelles/50-150-utopie-und-echo-positionen-projektionen-reflexionen-resonanzen-2/))
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