Vanessa Porter im Richard Wagner Museum: Klangkunst zwischen Echo und Utopie


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Vanessa Porter bringt Klang in Bewegung: „50/150 – Utopie und Echo“ im Richard Wagner Museum
Im Museumsneubau des Richard Wagner Museums trifft am 21. August 2026 zeitgenössische Percussion auf eine Ausstellungsatmosphäre von hoher Konzentration. Vanessa Porter gestaltet mit TEXTURE I & II ein Kunsterlebnis, das Rhythmus, Material und Resonanz als ästhetische Erfahrung erfahrbar macht.
Klang als Material, Raum als Resonanzkörper
Die Programme TEXTURE I — Speech Fragments und TEXTURE II — Resonance Forms denken das Schlagzeug weit über den bloßen Takt hinaus. Sprache wird zu Rhythmus, Gesten werden zu musikalischem Material, Oberflächen und Reibungen formen eine dichte Klangarchitektur. In der Sonderausstellungsfläche des Neubaus entfaltet sich so ein Raum, in dem das Hören fast körperlich wird.
Zwischen Gegenwartsmusik, Stille und Präzision
Vanessa Porter ist international als vielseitige Perkussionistin profiliert und verbindet in ihren Projekten zeitgenössische Musik mit Improvisation, Elektronik und Performancekunst. Für dieses Format begegnen sich Werke von Kurt Schwitters, Juri Seo, Georges Aperghis, Emil Kuyumcuyan, Rebecca Saunders, Thierry De Mey, Pierre Jodlowski und Robert Schumann. Aus diesen Positionen entsteht ein Spannungsfeld zwischen eruptiver Energie, feinen Resonanzen und konzentrierter Stille.
Ein Museum als lebendiger Konzert- und Ausstellungsort
Das Richard Wagner Museum zeigt das Leben und Werk Richard Wagners, seine Wirkungsgeschichte und die Geschichte der Bayreuther Festspiele. Mit drei Dauerausstellungen und mehreren Sonderausstellungen pro Jahr verbindet das Haus historische Tiefe mit Gegenwartskunst. Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein kultureller Kontext, in dem musikalische Innovation und museale Präsentation sich gegenseitig schärfen.
Besuch, Bildung und barrierearme Zugänge
Das Konzert ist im Museumseintritt inbegriffen, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Das Museum verweist zudem auf Angebote wie Führungen, Museumspädagogik und Veranstaltungen. Die offizielle Barrierefreiheitserklärung nennt unter anderem barrierefreies WC, Rollstuhlrampe, Rollstuhlstellplatz sowie Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher.
Fazit
„50/150 – Utopie und Echo“ verspricht einen Abend für alle, die zeitgenössische Musik als raumgreifende Kunstform erleben möchten. Wer Klang als Form, Material und körperliche Präsenz entdecken will, sollte Vanessa Porter live im Richard Wagner Museum nicht verpassen.
Offizielle Kanäle von Vanessa Porter:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://vanessa-porter.de/










