Schokofabrik - ein Umschlagort für Kolonialwaren in Bayreuth


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Bayreuths Schokofabrik als Schlüsselort der Industrie- und Kolonialgeschichte
Dieser Vortrag im Konzertraum der Schokofabrik öffnet den Blick auf ein Industriedenkmal, das in Bayreuth lange Zeit ein wichtiger Umschlagplatz für Kolonialwaren war. Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals führt Florian André Unterburger durch ein Kapitel Stadtgeschichte, in dem Rohstoffe, Handel und Industrialisierung eng miteinander verflochten sind.
Ein Denkmal mit wirtschaftlicher Tiefenschärfe
Die ehemalige Zuckerwaren- und Schokofabrik steht für eine Epoche, in der Kaffee, Kakao, Zuckerrohr, Tabak und Baumwolle die Warenströme und Produktionsweisen einer ganzen Stadt mitprägten. Der Vortrag rückt diese historischen Verflechtungen in den Mittelpunkt und macht sichtbar, wie Industriegeschichte, Alltagskultur und globale Handelsbeziehungen zusammengehören.
Kolonialwaren, Materialität und Erinnerung
Gerade in der werknahen Betrachtung entfaltet der Ort seine besondere Ausstellungsatmosphäre: Hier treffen Architektur, Denkmalpflege und kulturelle Bildung aufeinander. Die Veranstaltung lädt dazu ein, den Blick nicht nur auf das Gebäude, sondern auch auf die Herkunft der Waren und auf die Geschichten dahinter zu richten. So entsteht ein Kunsterlebnis im erweiterten Sinn, das historische Erkenntnis und ästhetische Erfahrung verbindet.
Ein Format für Neugierige, Familien und Denkmalfreunde
Der Vortrag ist als kurzer, konzentrierter Programmpunkt angelegt und eignet sich für Gäste und Tourist*innen ebenso wie für Familien, Studierende, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen. Die Veranstaltung verbindet kulturhistorisches Wissen mit einem niedrigschwelligen Zugang, der den Tag des offenen Denkmals lebendig und anschaulich macht.
Ort mit offener Nutzungskultur
Die Schokofabrik ist heute Jugendkultur- und Sportzentrum, Skatehalle und Raum für Mitbestimmung. Genau diese Mischung aus gelebter Gegenwart und industrieller Vergangenheit verleiht dem Termin besondere Spannung. Wer sich für Stadtgeschichte, Denkmalpädagogik und die Transformation von Produktionsorten interessiert, findet hier einen ebenso informativen wie atmosphärischen Zugang.
Fazit: Dieser Vortrag verspricht einen konzentrierten, fundierten und zugleich eindrucksvollen Blick auf Bayreuths Industriegeschichte. Wer verstehen will, wie ein ehemaliger Umschlagort für Kolonialwaren die Stadtentwicklung prägte, sollte diese Gelegenheit unbedingt live nutzen.
Offizielle Kanäle von Schoko e.V.:
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- Website: https://www.schoko-bayreuth.de/










